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Wie sich mit Taubenabwehr

Steuern sparen lassen

Mit der Betriebskostenabrechnung der Wohnung lassen sich Steuern sparen. „Viele Positionen können als haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen bei der Einkommensteuererklärung angegeben werden“, sagt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin. „Vielfach unbekannt ist jedoch, dass auch exotische Positionen wie Dachrinnenreinigung, Graffiti- oder Hausschwammbeseitigung, die Installation oder Reparatur von Insektenschutzgittern, Maßnahmen zur Pilzbekämpfung oder zur Taubenabwehr abgesetzt werden können.“ Mieter sollten die Betriebskostenabrechnung nach solchen Punkten durchforsten und in der Einkommensteuererklärung angeben. Am komfortabelsten ist es, wenn der Vermieter eine Bescheinigung ausstellt und auflistet, welche Positionen in die Einkommensteuererklärung gehören.dpa

Den Tieren zuliebe: Teichpumpe bei Hitze nachts weiterlaufen lassen

Bei großer Hitze erwärmt sich das Wasser im Gartenteich, und der Sauerstoffgehalt sinkt ab. In einem solchen Fall sollte die Teichpumpe nachts besser nicht abgeschaltet werden, sondern durchlaufen. Darauf weist der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) hin. Da Wärme außerdem Algen und Pflanzen zum Wachstum anregt, sollten regelmäßig die Wasserwerte kontrolliert sowie altes Laub und Pflanzenreste entfernt werden. Zeigt sich der Sommer sehr wechselhaft mit großen Temperaturschwankungen, müssen sich Teichbesitzer aber keine Sorgen um die Lebewesen im Teich machen. Fische vertragen den Wechsel meist ohne Probleme. dpa

Mit Falschem Mehltau befallene Pflanzenteile sofort abschneiden

Der regenreiche Sommer hat Folgen: Häufiger Regen begünstigt einen Pilzbefall an vielen Beet- und Balkonpflanzen, Stauden und Kräutern. Vor allem der Falsche Mehltau (Pseudoperonospora cubensis) entsteht – entweder nach längeren Regenperioden mit kühlen Temperaturen oder in Zeiten, wenn es große Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperatur gibt. Darauf weist der Zentralverband Gartenbau in Bonn hin. Der Pilz bildet auf der Blattoberseite helle, mosaikartige Flecke aus, die später schwarz werden. Die Blätter rollen sich meist nach unten ein. Ein charakteristisches Anzeichen findet man auf der Blattunterseite: Dort bildet sich ein grauer Belag, der sogenannte Schimmelrasen. Der Pilz lasse sich nur schwer bekämpfen, auch Fungizide helfen nur bedingt. Befallene Pflanzenteile werden am besten sofort abgeschnitten und entsorgt, damit sich wieder neue und gesunde Triebe bilden können. dpa

Vorsicht Tollwut: Fledermäuse nicht mir bloßen Händen anfassen

Vor allem im Spätsommer können sich Fledermäuse in Wohnungen und Häuser verirren. Die Tiere erkunden dabei vermutlich schon mögliche Winterquartiere, erläutert die Bundestierärztekammer (BTK). Wer eine Fledermaus findet, sollte das Tier besser nicht mit bloßen Händen anfassen. Denn es kann Fledermaustollwut übertragen, die genau wie die klassische Fuchstollwut gefährlich für Menschen ist. Am besten fassen Finder das Tier mit dicken Garten- oder Arbeitshandschuhen an und setzen es in eine verschließbare Pappschachtel. Der Deckel sollte dabei mit einem Gummiband oder Klebestreifen fixiert werden, damit ihn die Fledermaus nicht abheben kann. Luftlöcher versorgen das Tier mit Sauerstoff. Die Naturschutzbehörde, das Veterinäramt oder ein Tierarzt können sich danach um die Fledermaus kümmern und sie wieder freilassen. Bei Bissen reinigen Betroffene die Stelle besser mit Seife und Wasser und desinfizieren sie. Danach sollten sie sich an einen Arzt oder eine Tollwutberatungsstelle wenden.dpa

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