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Bei Laubholzbockkäfer im Garten Behörden verständigen

Der Asiatische Laubholzbockkäfer frisst sich durch Laubbäume, bis diese absterben. Wer einen der drei bis vier Zentimeter großen, glänzend-schwarzen Käfer mit weißen Flecken findet, sollte die Behörden informieren, rät Bernhard Rüb von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Auffällig seien deren bis zu zehn Zentimeter lange Fühler. Noch sei der Schädling in Deutschland allerdings ein lokales Problem. Bekannt ist, dass er in Passau sowie im Umkreis Bonn vorkommt. Verbreitet ist er außerdem in großen Teilen der Schweiz und auch in Italien. Das Bundesamt für Umwelt der Schweiz empfiehlt, das Tier zu fotografieren, zu fangen und in einem geschlossenen Behälter den Behörden zu übergeben – tot oder lebendig. „Der Baum muss dann gefällt und das Holz vernichtet werden“, erläutert Rüb. dpa

Tropenpflanzen brauchen mindestens acht Grad

Engelstrompete, Banane und andere tropische Kübelpflanzen brauchen zum Überleben mindestens acht Grad. Sinkt die Temperatur draußen oder im Winterquartier darunter, sterben sie, erläutert Karin Otten vom Wirtschaftsverband Gartenbau Niedersachsen/Bremen. Weniger empfindlich sind Mittelmeergewächse wie Olive, Lorbeer und Bougainvillea. Sie erleben in ihrem natürlichen Lebensraum auch leichten Frost und können daher Wintertemperaturen von drei bis fünf Grad aushalten. Die Gärtnerin rät, der Olive trotzdem ein Winterquartier im Haus zu bieten. Denn der Exot erlebe im Freien oft Frostschäden und müsse im Frühjahr radikal zurückgeschnitten werden. Ist dies nicht möglich, sollte die Pflanze draußen an einem geschützten Standort nahe einer wärmenden Hauswand stehen. dpa

Feigenbaum im Herbst

in Jute oder Vlies einpacken

Die Feige (Ficus carica) ist zwar in südlichen Gefilden heimisch, entfaltet sich aber auch nördlich der Alpen gut. Wichtig sei die Wahl der richtigen Feigensorte, erläutert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Nur winterharte Züchtungen gedeihen in kühleren Breiten gut und tragen im Spätsommer verlässlich süße Früchte. Über den Winter sollten besonders junge Pflanzen mit Jute oder Vlies eingepackt werden, rät der BDG. Die Wurzeln werden mit Nadelreisig und Laub bedeckt. Normalerweise sei der Frost für die winterharten Südländer kein Problem. Haben sie sich an ihren Standort gewöhnt, halten sie Temperaturen von bis zu minus 16 Grad aus. Auch lange Kältezeiten tun dem Feigenbaum nicht viel: Die Triebe frieren zwar zurück, im Frühjahr treiben die Bäume aber wieder kräftig aus. Die Feigenbäume können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden. Der Bundesverband empfiehlt dafür das Frühjahr. So könne das Bäumchen in Ruhe einwachsen, bevor die frostigen Nächte nahen. Für den Verzehr rät der BDG, die Feigenfrüchte zu trocknen. So bleiben sie lange süß und schmackhaft. dpa

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