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Primeln auch an Wintertagen setzen



Primeln können bereits im Winter in die Beete kommen. Der Boden sollte allerdings nicht gefroren sein, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Die Frühblüher seien winterhart und kommen auch mit Temperaturen unter null Grad klar. Die Kammer rät allerdings, die Pflanzen mit einigen Lagen Zeitungspapier zu umhüllen, wenn es kälter als minus zwei Grad wird. Das schütze die Blüten vor dem Frost. Alternativ kann man die Frühblüher als Dekoration ins Haus holen. Primeln sind laut Landwirtschaftskammer eine der Hauptkulturen im Frühjahr. Sie sind bei den Verbrauchern beliebt und stehen bei den Umsatzzahlen an fünfter Stelle im Frühlingsgeschäft. dpa

Alkohol vernichtet Schimmel

Spiritus bekämpft Schimmel im Haus. Er kommt am besten mithilfe einer Sprühflasche auf die befallenen Stellen. Wenige Minuten später seien die Sporen vernichtet, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Danach müsse man den Raum gut lüften. Während der Behandlung dürfe nicht geraucht werden, und es sollte kein offenes Feuer im Raum brennen, um das Risiko eines Brandes zu vermeiden. 70-prozentigen Ethanol oder Isopropanol gebe es in der Apotheke oder in Drogerien.

Spiritus kann allerdings empfindliche Wandbeläge verfärben, daher sollte man die Behandlung an einer unauffälligen Stelle testen. Die Verbraucherzentrale rät außerdem, nur kleine Stelle damit zu behandeln. Ist der Schimmelfleck größer als ein halber Quadratmeter, sollte ein Experte kommen. Unter Umständen müsse dieser den Putz oder Gipskartonplatten entfernen. Spiritus sei gesundheitlich unbedenklich und billiger als handelsübliche Produkte gegen Schimmel, informiert die Verbraucherzentrale nach einem Check von 17 Produkten. Etwa die Hälfte der Antischimmelmittel enthielt Chlorbleiche, deren Dämpfe die Lunge belasten. Außerdem verfärbe sie empfindliche Wandbeläge. dpa



Vitaminkick von der Fensterbank

Auch wenn der Garten im Moment nicht viel hergibt, ist das kein Grund, auf Vitamine zu verzichten: Mit Gartenkresse (Lepidium sativum) wird jede Fensterbank zum Kräutergarten. Gartenkresse ist anspruchslos. Watte oder Küchenvlies in einem glasierten Untertopf reichen ihr zum Keimen. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde empfiehlt, beim Saatgut auf Samen in Bioqualität zu achten. Die Samen werden einfach dicht auf Vlies oder Watte ausgestreut und gut feucht gehalten. Nach wenigen Tagen beginnen sie zu keimen, nach etwa einer Woche können die Sprösslinge bereits geerntet werden. Sie verfeinern Salate, Soßen oder belegte Brote. Der scharfe Geschmack der Gartenkresse erinnert an Rettich oder Senf. dpa

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