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Messe für Gartenliebhaber



Am kommenden Wochenende wird es wieder grün in Berlin: Die Messe Gartenträume findet zum ersten Mal in der Hauptstadt statt. Vom 15. bis 17. Februar 2013 ist sie in den Messehallen der Station-Berlin am Gleisdreieck geöffnet. Unter dem Motto „Nachhaltig gärtnern“ werden neben verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten von Gärten Methoden für die ökologische und energieeffiziente Nutzung vorgestellt. In enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg wird außerdem der Beruf des Garten- und Landschaftsbauers vorgestellt. Besucher können bei der Gestaltung ihrer Modellgärten dabei sein. Die Messe Gartenträume ist seit fast 20 Jahren bundesweit etabliert. Sie ist jeden Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. sv

Eintrittpreise: Erwachsene 8 € / Rentner 7 € / Kinder bis zwölf Jahren 1 € / Kinder bis vier Jahren frei; Kartenvorverkauf online auf www.gartentraeume.com oder telefonisch unter 0031/541669596.

Obst kann Tulpen schaden

Eine Vase mit Tulpen sollte nicht in der Nähe von Obst oder einem offenen Kaminofen stehen. Denn dort wird das Reifegas Ethylen freigesetzt. Deshalb gehen die Schnittblumen schneller ein, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen erläutert. Die Stiele sollten nicht mit der Schere, sondern mit einem Messer gekürzt werden. Denn die Schere verletze die Leitungsbahnen, so dass die Blumen kein Wasser mehr aufnehmen können. Tulpen haben großen Durst, daher sollte man täglich den Wasserstand kontrollieren. Gerade an warmen Standorten oder wo Zugluft herrscht, benötigen die Pflanzen mehr Wasser. Es sollte sauber und höchstens lauwarm sein. Nach Angaben der Kammer sind Tulpen nach Rosen die beliebtesten Schnittblumen in Deutschland. dpa

Frost lässt Kaltkeimer wachsen

Das wirkt wie die kalte Dusche am frühen Morgen: Manche Samen brauchen einen Kälteschock, damit sie mit dem Wachsen beginnen. Die niedrigen Temperaturen wecken sie quasi auf. Hobbygärtner müssen sich nun beeilen und die letzten Winterwochen nutzen, um die Samen von Stauden wie Eisenhut, Phlox, Fackellilie, Frauenmantel, Bergenie und Taglilie unter die Erde zu bringen. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen in Bonn hin. Vier bis acht Wochen lang sollten die gequollenen Samen Temperaturen von einem bis fünf Grad ausgesetzt sein. Grund für diese ungewöhnlichen Startbedingungen der Pflanzen seien die Klimabedingungen an ihren ursprünglichen Standorten, erläutert die Kammer. Dort gebe es strenge Winter, die die Samen unbeschadet überstehen müssen. Die Samen kommen am besten in Schalen mit Aussaaterde. Damit sie nicht austrocknen, sollte das Substrat etwa drei Zentimeter dick sein. Die Schale werde bis zum Rand im Freiland eingegraben und die Samen kräftig angegossen. Im März oder April, also nach vier bis sechs Wochen, brauchen die Schalen einen wärmeren Standort bei etwa 10 bis 15 Grad. Ideal seien Frühbeetkästen, ein Gewächshaus oder die Fensterbank in einem kühlen Zimmer. dpa

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