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Deutsche Gärtner ziehen

über eine Milliarde Zierpflanzen

Noch ist es draußen frostig, da wächst in den deutschen Gärtnereien schon der Blumenschmuck für den Sommer heran. Rund 1,2 Milliarden Beet- und Balkonpflanzen sowie Gartenstauden haben 3200 Betriebe im vergangenen Jahr erzeugt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Mit 285 Millionen Stück standen Hornveilchen und Stiefmütterchen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Außerdem wurden rund 100 Millionen Heidepflanzen, 95 Millionen Primeln und 88 Millionen Geranien gezogen. Grünes fürs Haus ist ebenfalls beliebt: 142 Millionen Zimmerpflanzen wurden 2012 in Deutschland produziert, davon 22 Millionen Alpenveilchen und 21 Millionen blühende Zwiebelpflanzen. Fast 4500 Gartenbaubetriebe bauen nach Angaben des Bundesamts auf zusammen gut 6700 Hektar Blumen und Zierpflanzen an. Gut ein Viertel der Fläche liegt in Gewächshäusern. Wichtigstes Anbauland ist Nordrhein-Westfalen mit einem Flächenanteil von 43 Prozent. dpa

Küchenkräuter sollte

man nach dem Kauf umtopfen

Küchenkräuter im Topf sollte man nach dem Kauf besser umtopfen. Denn sie stehen meist in relativ kleinen Gefäßen mit wenig Erde. Sollen die Kräuter auf der Fensterbank weiterwachsen, brauchen sie mehr Platz, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Die Kräuter sollte man nach dem Umtopfen erst einmal nicht ernten. Denn die Pflanzen müssen mehr Blattmasse bilden, um fortlaufend ausreichend Blätter und Trieben zu haben. Nach gut zwölf Wochen sollte das der Fall sein. Küchenkräuter stehen im Zimmer am besten an einem hellen Fenster und werden häufig gegossen. Für die Aufzucht im Haus eignen sich Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Dill, Oregano, Estragon, Kerbel, Kresse und Lavendel. Ebenfalls infrage kommen Majoran, Petersilie, Pimpinelle, Portulak, Rosmarin, Salbei, Sauerampfer, Schnittlauch, Thymian, Tripmadam und Zitronenmelisse. dpa

Trotz Schnee und Frost

beginnt die Heuschnupfenzeit

Nasen triefen, Augen jucken: Die Heuschnupfenzeit hat begonnen. Fast im ganzen Bundesgebiet sind die Frühblüher Hasel und Erle bereits in der Luft. „Es ist aber noch kein starker Pollenflug“, sagt Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Pollenallergie. Besonders aggressiv sind die Blütenstäube der Birke, die später als Pollen von Erle und Hasel fliegen. Im vorigen Jahr sei der April der Birkenmonat gewesen, berichtet der Allergologe Horst Müsken aus Bad Lippspringe. „Die Birke ist im Vormarsch“, so Müsken, der auch im Vorstand der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst arbeitet. 2011 habe sie einen Anteil von 50 Prozent an allen Pollen gehabt, 2012 seien es schon 59 Prozent gewesen. Laut DAAB reagieren die meisten Allergiker auf Pollen von Gräsern und der Birke. Die Symptome reichen von schmerzhaft juckenden Augen, Dauerniesen, Schlafstörungen und Atemnot bis zu Bronchialasthma. dpa

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