NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Vor Vertragsabschluss

Probetraining absolvieren

Wer Mitglied eines Fitnessstudios werden will, absolviert vor Vertragsabschluss am besten ein Probetraining. So kann der Sportler herausfinden, ob die Kursangebote oder die aufgestellten Geräte zu seinen persönlichen Vorstellungen passen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen hin. Außerdem sollte er den Vertrag nicht vorschnell unterschreiben, sondern in Ruhe prüfen. Eine Rolle spielt zum Beispiel die Dauer des Vertrags. Bis zu zwei Jahre Laufzeit sind laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs zulässig (Az.: XII ZR 42/10). Wer nicht fristgerecht kündigt, muss damit rechnen, dass sich der Vertrag automatisch um bis zu sechs Monate verlängert. Die Kündigungsfrist kann zwei Wochen bis drei Monate betragen. Kann jemand wegen Schwangerschaft oder längerfristiger Krankheit keinen Sport treiben und will deshalb vorzeitig kündigen, darf das Studio ein Attest vom Arzt als Beleg einfordern. Das Fitnessstudio kann dem Kunden außerdem das Mitbringen von Getränken verbieten, wenn es Getränke zu handelsüblichen Preisen anbietet. dpa

Zu wenig Auslauf:

Öko-Siegel für tausende Eier weg

Die Eier von 12 000 Öko-Legehennen in drei Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern dürfen nicht mehr unter dem Öko-Siegel vermarktet werden. Überprüfungen hätten ergeben, dass die Hühner weniger Auslauf hatten als vorgeschrieben, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) in Schwerin. Ordnungswidrigkeitsverfahren seien eingeleitet worden. Insgesamt waren 16 Öko-Haltungen mit zusammen 420 000 Legehennen überprüft worden. Das sei mehr als die Hälfte aller 790 000 Bio-Legehennenplätze in dem Bundesland. Auch die anderen Haltungen würden demnächst überprüft. In Mecklenburg-Vorpommern werden laut Backhaus 20 bis 25 Prozent aller deutschen Öko-Eier produziert. Grund für die Überprüfungen war ein Hinweis eines Bürgers von Ende 2012. dpa

Artenschutzkonferenz erschwert Handel mit Tropenhölzern

Der Handel mit mehreren Tropenhölzern wird künftig schwerer. Palisander aus Lateinamerika und Südostasien sowie Rosenholz und Ebenholz aus Madagaskar dürfen künftig nur noch mit Lizenzen verkauft werden, beschloss die Artenschutzkonferenz am Dienstag in Bangkok. Exportländer können nur Lizenzen ausgeben, wenn die Bestände nicht gefährdet sind. Importeure müssen sich vergewissern, dass geliefertes Holz aus nachhaltigen Beständen stammt. In den Hauptproduktionsländern werden Schätzungen zufolge zwischen 50 und 90 Prozent der Tropenhölzer illegal geschlagen. dpa

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