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Erde in Blumentöpfen

im Frühling austauschen



Erde in Blumentöpfen sollte zum Saisonbeginn ausgetauscht werden. In der alten Erde können etwa Keime von kranken Pflanzen leben, mit denen sich die neuen Pflanzen infizieren. Der Bundesverband Einzelhandelsgärtner empfiehlt vorgedüngtes Substrat. Damit kommen die Pflanzen aber nicht die ganze Saison aus. Daher sollten Gärtner die Erde nach vier bis sechs Wochen nachdüngen. Ein Langzeitprodukt, das als Kügelchen oder Stangen in die Erde gedrückt wird, wirke zwei bis drei Monate. Ein Flüssigdünger müsse ein- bis zweimal in der Woche gegeben werden. Erde mit Tonanteilen speichere Wasser besser.dpa

Grab nach dem Winter

auf die Bepflanzung vorbereiten

Für den Familienbesuch an Ostern werden die Gräber frisch bepflanzt. Das muss etwas vorbereitet werden: Die obere Schicht der Erde wird aufgelockert und umgegraben. Darauf weist der Hessische Gärtnereiverband in Frankfurt hin. Alte Wurzelballen sowie heruntergefallene Äste und Zweige werden entfernt. Anschließend wird frische Pflanzerde aufgefüllt – vor allem dort, wo alte Pflanzlöcher offen sind und sich der Boden gesenkt hat. Im Frühling kommen auf das Grab am besten Frühblüher wie Narzissen, Primeln, Veilchen, Iris und Traubenhyazinthen.dpa

Spechte hacken Löcher in Fassaden – CDs anbringen hilft

Spechte können Löcher in die Hausfassade hacken. In den Rillen eines groben Putzes finden die Vögel Insekten, erläutert der Ring Deutscher Makler (RDM) in Düsseldorf. Auf weiterer Nahrungssuche untersuchen sie wie bei einem Baum die tieferen Schichten – und hacken Löcher in den Putz und in die Dämmung. Diese halten sie für faules Holz. Betroffen seien insbesondere Fassaden, die mit Polystyrol gedämmt sind. Die Löcher können weitere Schäden zur Folge haben: Durch sie dringt Feuchtigkeit in das Mauerwerk ein. Bei Frost kann Wasser die Steine aufsprengen, bei Wärme bildet sich Schimmel. Die Löcher sollten daher schnell verschlossen werden. Die Kosten liegen je nach Aufwand zwischen etwa 150 und 700 Euro. Die Wohngebäudeversicherung erstatte diese Schäden nicht, so der RDM. Betroffene können außerdem versuchen, die Vögel zu vertreiben – Lachmann schlägt dazu vor, CDs an die Hauswand zu hängen. Diese reflektieren das Sonnenlicht und klappern im Wind. Die Scheiben müssten großflächig an der Fassade angebracht werden. dpa

Vlies stoppt Unkraut im Beet

mit Bodendeckern

Ein Beet mit Bodendeckern macht wenig Arbeit, wenn man den Boden mit Unkrautvlies abdeckt. Dieses ist wasserdurchlässig, so dass die Pflanzen Regen und Gießwasser abbekommen, wie die Experten der Fachzeitschrift „Mein schöner Garten“ erläutern. Unkraut kann das Gewebe aber nicht durchdringen. Am besten wird das Vlies bereits gelegt, wenn die Bodendecker in das Beet kommen. Es sollten möglichst wenig Löcher für die Pflanzen in das Gewebe gemacht werden. Statt größere Stücke auszuschneiden, reiche es, mit einem Messer kreuzförmig in das Gewebe zu schneiden. dpa

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