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Biotonne im Sommer trocken halten

Gerade im Sommer können Biotonnen übel riechen. Damit der Inhalt nicht zu schnell fault, sollte die Tonne an einem möglichst schattigen Ort stehen, rät die Stadtreinigung Hamburg. Auf dem Boden sollte Zeitungspapier ausgelegt sein, dieses saugt Flüssigkeit auf. Grundsätzlich sollte Nässe aber besser vermieden werden. Das gelingt zum Beispiel, indem nasse Küchenabfälle in Zeitungspapier eingewickelt und in Papiertüten verpackt werden. Grasschnitt sollte vor dem Einfüllen trocknen. Zudem helfe es, den Tonneninhalt mit einer Lage gröberen Materials aufzulockern.

Ist der Inhalt dennoch feucht geworden, kann Gesteinsmehl eine Notlösung sein. Das im Gartenfachhandel erhältliche Material wird auf die Bio-Abfälle gestreut. Es bindet Feuchtigkeit. Die leere Tonne sollte gereinigt werden und trocknen können, bevor dann neuer Abfall hineinkommt. dpa

Rosen mögen keine alten Standorte

Rosen mögen keine Standorte, an denen vorher schon Rosen gestanden haben. Entweder sollten Hobbygärtner also den Boden austauschen oder für eine gewisse Zeit andere Pflanzen an die betreffende Stelle setzen, rät deshalb die Initiative „Colour your life“ in Düsseldorf.

Auch Obstgehölze aus der Familie der Rosengewächse wie Apfel und Kirsche ziehen nicht gerne an den alten Ort ihrer Verwandten. Rosen bevorzugen einen hellen und sonnigen Standort. Dünger zum Austrieb im Frühjahr und nach einem Schnitt im Juli fördere die Blüte, erläutert die Initiative. In den Boden gepflanzte Stöcke brauchen in der Regel kein Gießwasser. Denn die ausgedehnten Wurzeln reichen bis tief in die Erde und erreichen so leicht Grundwasser. Allerdings sollten Gärtner junge Pflanzen sowie alle Sträucher in längeren Trockenperioden gelegentlich gießen, raten die Experten weiter. dpa

Garten-Mietgeräte lohnen sich kaum

Wer wöchentlich den Rasen mäht oder die Hecke schneidet, kauft sich das Gartengerät dafür lieber, anstatt es jedes Mal auszuleihen. Denn regelmäßige Mietentgelte und die Fahrtkosten zum Baumarkt können den Anschaffungspreis für ein eigenes Gerät schnell übersteigen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Grundsätzlich lasse sich aber mit Mietgeräten Geld sparen, wenn sie nur hin und wieder benötigt werden.

Wer ein Gartengerät ausleiht, sollte zwar stets das Kleingedruckte lesen. Doch die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) seien nur wirksam, wenn der Vermieter ausdrücklich darauf hinweist und der Kunde diese ausreichend zur Kenntnis nehmen kann. Er stimme den Bedingungen mit seiner Unterschrift unter dem Mietvertrag zu. Rechtlich gelten aber auch individuelle Absprachen, erläutert die Verbraucherzentrale.dpa

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