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Kerze darf nicht zu tief

im Windlicht sitzen

Der Abstand von der Flamme einer Kerze zum oberen Rand eines Windlichts sollte maximal sechs Zentimeter betragen. Denn je höher die Kerze in dem Gefäß sitzt, desto besser brennt sie ab. Darauf weist die Gütegemeinschaft Kerzen in Stuttgart hin. Bekomme die Kerze nicht genug Sauerstoff, flackert sie, bildet Ruß oder geht aus. Dagegen helfe es auch, wenn der Boden des Windlichts luftdurchlässig ist. Und der Durchmesser des oberen Randes darf nicht zu klein sein. Damit die Kerze sich nicht verformt, steht sie tagsüber außerdem besser nicht direkt in der Sonne. dpa

Espressokanne mit Spülmittel

von Fett befreien

Espresso aus einer länger nicht gereinigten Kanne schmeckt ranzig. „Das liegt daran, dass Kaffee Fett und Öle enthält“, erklärt Holger Preibisch vom Deutschen Kaffeeverband. Bleibe der Film zu lange in der Kanne, schmecke auch frisch gekochter Espresso daraus irgendwann leicht nach ranzigem Fett. Spülmittel ist fettlösend. Deshalb sei es ratsam, die Kanne unmittelbar nach dem Kochen damit zu reinigen. Ob sie einen Waschgang in der Spülmaschine verträgt, hängt weniger vom Material der Kanne ab, sondern vom Dichtungsring in der Kanne oder von ihrem Henkel. Sind sie aus Gummi oder Plastik, nehmen sie im Geschirrspüler möglicherweise Schaden. Geschmacklich wirkt sich ein Spülmaschinengang laut Preibisch aber nicht auf das Getränk aus.dpa

Gemüse aus Gärten in Flutgebieten

entsorgen

Fallobst oder Gemüse aus Gärten in Flutgebieten darf nicht verzehrt werden. Hobbygärtner sollten daher ihre Beete abräumen und die Früchte entsorgen, erläutert die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Betroffen sind Fallobst sowie Salat, Kräuter und Feldfrüchte, dazu gehört auch Knollen- und Wurzelgemüse. Selbst in nicht direkt überfluteten Bereichen müssten Gartenbesitzer aufpassen: Wasser aus Teichen und Bächen sollten nach einem Hochwasser nicht zum Gießen von Obst und Gemüse verwendet werden. dpa

Statt Chemie: Marienkäferlarve verspeist schädliche Läuse

Bis zu 150 Blattläuse verspeist eine einzige Larve des Marienkäfers am Tag. Das macht sie zum natürlichen Schädlingsbekämpfer im Garten. Die Deutsche Wildtier Stiftung in Hamburg rät umweltbewussten Hobbygärtnern, solche Nützlinge statt Chemie einzusetzen. Ein weiterer Vorteil dabei sei, dass die Tiere nur selektiv ihre Lieblingsspeisen verzehren und andere Nützlinge wie Wildbienen und Falter schonen. dpa

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