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Schildkröten zur Winterstarre

in den Kühlschrank legen

Mit Beginn der kalten Jahreszeit sollten Besitzer ihre Landschildkröte auf die Winterruhe vorbereiten. Dazu gehört, Licht und Temperatur im Terrarium über drei Wochen langsam herunterzudrehen und das Tier nicht länger zu füttern. Wasser darf die Schildkröte aber weiterhin bekommen. Hat bei dem Tier die Winterstarre eingesetzt, legt der Besitzer sie am besten in eine Überwinterungskiste, gefüllt mit Erde und einem Gemisch aus Buchenlaub und Moos. Die Kiste ist am besten an einem dunklen Ort mit konstanten vier bis sechs Grad aufgehoben – ein separater Kühlschrank ist optimal. Ein- bis zweimal in der Woche sollte der Besitzer die Kühlschranktür öffnen, damit die Schildkröte ausreichend Sauerstoff bekommt. dpa

Nistkästen jetzt zur Wintersaison

saubermachen

Die meisten Zugvögel haben sich schon auf den Weg in den Süden gemacht. Deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die Nistkästen sauberzumachen. Vor dem Öffnen sollte überprüft werden, ob das Häuschen auch wirklich leer ist. Denn auch Siebenschläfer und Fledermäuse nisten sich gerne in den Kästen ein, erläutert der Deutsche Jagdverband. Sind die Behausungen leer, werden sie am besten mit heißem Wasser oder einer Kochsalzlösung ausgespült. Anschließend müssen sie gründlich trocknen. Um den daheimgebliebenen Vögeln wie Kleiber oder Spatz im Winter ein angenehmes Domizil zu bieten, können Sägespäne oder Heu in das Häuschen gelegt werden. dpa

Blumenzwiebeln für das Frühjahr

in Schalen vergraben

Im Herbst müssen bereits die Zwiebeln für die Frühblüher wie Krokus, Narzisse und Tulpe gesetzt werden. Mäuse fressen diese über den Winter aber gerne auf. Daher sollten Hobbygärtner die Zwiebeln in speziellen Schalen in die Erde geben. Diese sehen etwa so aus wie Springformen für Kuchen, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sie haben den zusätzlichen Vorteil, dass die Zwiebel nach der nächsten Blüte samt Schale einfacher ausgegraben und woanders hingesetzt werden können. Die Experten raten, die Zwiebeln doppelt so tief zu setzen, wie sie dick sind. Jene von Kiebitzei und Lilie müssen allerdings 25 Zentimeter tief in die Erde kommen. dpa

Düngerpflanzen auf brache Beete

setzen

Auf den Feldern gedeihen im Herbst noch häufig grüne Pflanzen. Dabei handelt es sich um Zwischenfrüchte wie Senf, Phacelia oder Ölrettich, die die Bauern zum Düngen auf brache Flächen setzen, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Diese Zwischenfrüchte werden nicht geerntet, sondern sie frieren im Winter ab und werden dann in den Boden eingearbeitet. Das können Hobbygärtner in ihren Beeten nachmachen: Klee etwa sammle Stickstoff in seinen Wurzeln, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie. Die Pflanzen werden später runtergeschnitten, der Boden wird umgegraben, um die Wurzeln einzubringen. Für schwere Böden empfiehlt Van Groeningen den Winterroggen. dpa

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