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Die Hyanzinthenknollen kommen ins Kühle, bis sie treiben.Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Die Hyanzinthenknollen kommen ins Kühle, bis sie treiben.Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmnFoto: dpa-tmn

Gardinen nicht über

die Heizkörper hängen

Häufig stehen Heizkörper im Wohnraum unter dem Fenster – das ist unpraktisch. Denn Gardinen sollten nicht über dem Radiator hängen. Sie verhindern, dass die Heizwärme ungehindert in den Raum ziehen kann. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online in Berlin hin. Es entstehe ein Wärmestau, und die Heizungsanlage stoppe die Zufuhr von Warmwasser zum Heizkörper, obwohl der Raum noch nicht warm genug ist. Verbraucher sollten daher auch keine Möbel vor die Heizkörper stellen. Die Berater empfehlen, Wohnräume nicht wärmer als 20 bis 22 Grad zu halten. Im Schlafzimmer genügten sogar 16 bis 18 Grad. dpa

Hyazinthen als Winterdeko

im Oktober vorbereiten

Jetzt schon vordenken: Wenn nach Weihnachten Baum und Adventskranz weggeräumt werden, muss neue Dekoration ins Haus. Frühblüher wie Hyazinthen und Narzissen können dann Lust auf Frühling machen. Sie müssen aber schon im Oktober darauf vorbereitet und zum Blühen angeregt werden, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin. Die Knollen im Topf kommen am besten bis zu zehn Wochen ins Kühle. Das sollte ein frostfreier Ort im Haus sein, an dem circa neun Grad herrschen. Van Groeningen rät etwa zu Treppenhaus oder Keller. Wenn die Hyazinthen und Narzissen zu treiben beginnen, kommen sie in den warmen Wohnraum. Dort sollten sie nach weiteren drei bis vier Wochen erblühen.

Loch für neuen Strauch

mit Wasser füllen

Bäume und Sträucher setzen Hobbygärtner am besten noch im Herbst. Selbst niedrige Pflanzen sind ganz schön schwer. Sie im Pflanzloch richtig zu positionieren ist mühsam. Es gibt aber einen Trick, mit dem das äußerst leicht geht: Der neue Baum schwimmt im Loch. Hobbygärtner sollten beim Setzen darauf achten, dass sie das Gehölz so ausrichten, dass die Schokoladenseite dorthin zeigt, wo sie jeder sehen kann – etwa zur Terrasse oder im Vorgarten zur Straße hin. Isabelle Van Groningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin entscheidet erst im Pflanzloch, ob der Baum so auch richtig steht. Stauden und kleinere Gehölze wie Rosen und Heckenpflanzen stellt die Gartenexpertin hingegen vor dem Setzen kurz ins Wasser. So sauge sich der Wurzelballen voll und wachse ebenfalls besser an. „Wenn keine Luft in dem Gefäß mehr aufsteigt, kommt die Pflanze heraus.“ Das Loch in der Erde sollte deutlich größer sein als der Wurzelballen. Hobbygärtner graben die Erde am Boden des Lochs um und bereiten sie mit Kompost und Hornspänen auf. dpa

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