NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wurzeln vor Kauf anschauen – Pflanzen aus dem Topf heben



Wer Pflanzen kauft, sollte sich diese im Handel gut anschauen. Hobbygärtner heben sogar am besten den Wurzelballen aus dem Topf, erläutert der Bund deutscher Baumschulen in Pinneberg. Gehölze brauchen gut verzweigte Wurzeln mit zahlreichen Feinwurzeln. Über diese dünnen Wurzelhaare nimmt die Pflanze Wasser und Nährstoffe auf. Diese bilden sich, wenn die Gehölze in der Baumschule regelmäßig umgesetzt werden. Der Profi spricht hier vom „Verschulen“. Der Wurzelballen sollte außerdem fest sein. Haben die Gehölze nackte Wurzeln, sollten sie nicht frei und ohne Schutz im Handel liegen. Sie vertrocknen sonst. Sie sind üblicherweise mit lockerem, feuchtem Substrat bedeckt. Der Herbst ist eine gute Pflanzzeit. dpa

Bei Ethanolöfen

auf die DIN-Norm achten

Zum Heizen sind Ethanolöfen und -kamine in der Wohnung ungeeignet. Die dekorativen Geräte bergen Risiken, weil sie mit flüssigem Brennstoff Wärme erzeugen. Darauf weist der Tüv Rheinland in Köln hin. Verbraucher sollten einen Ethanolofen nur kaufen, wenn er die DIN-Norm 4734 erfüllt. Ein entsprechendes Prüfzeichen tragen nur die Feuerstellen, die von einem Experten auf diese Norm getestet und damit sicher sind. Grundsätzlich gilt: mit Ethanol beheizte Räume häufig durchlüften. Bei zu wenig Sauerstoffzufuhr steigt der Gehalt von hochgiftigem, geruchsneutralem Kohlenmonoxid in der Luft.dpa

Im Herbst Teichbepflanzung zurückschneiden

Im Herbst sollten Gartenteichbesitzer alle Pflanzenteile abschneiden, die abgestorben ins Wasser fallen könnten. Sonst können unter der Wasseroberfläche faulende Blätter Gase freisetzen und die Fische gefährden. Darauf weist die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH) in Berlin hin. Am größten ist die Gefahr, wenn der Teich zugefroren ist und die Faulgase nicht entweichen können. Die Aufräumarbeiten lassen sich am besten mit Teichgreifern und Teleskopschneidegeräten erledigen. Teichpflanzen, die Frost nicht vertragen, sollten in einem mit Wasser gefüllten Gefäß überwintern. Dazu stellen Teichbesitzer sie an einen fünf bis zehn Grad kalten, aber frostfreien Ort. Für Pflanzen, die ihr Laub abwerfen, sollte das Winterquartier auch dunkel sein. dpa

Beim Waschen und Spülen

halten sich Männer lieber zurück

Von Gleichberechtigung kann bei vielen Aufgaben bei der Hausarbeit noch nicht die Rede sein. Laut einer repräsentativen Studie von TNS Emnid kümmern sich fast ausschließlich die Frauen um Waschmaschine und Trockner (91 Prozent). Allenfalls das Wäschesortieren erledigt knapp jeder zehnte Mann selbst (8 Prozent). Die Spülmaschine anzustellen, ist dagegen wieder Job der Frau: Mehr als zwei Drittel (76 Prozent) sind dafür zuständig, bei den Männern ist es nur knapp ein Drittel (31 Prozent). Aktiv werden Männer vor allem dann, wenn es ums Kaffeekochen geht: 43 Prozent der Männer bedienen die Maschine in der Regel selbst. Bei den Frauen sind es 57 Prozent. Für die Erhebung, die vom Stromanbieter E wie Einfach in Auftrag gegeben wurde, befragte Emnid 1008 Personen ab 14 Jahren, die mit ihrem Partner beziehungsweise ihrer Partnerin in einem Haushalt leben. dpa

Vögel brauchen im Herbst

bis zu zwölf Stunden helles Licht

Papageien und Sittiche brauchen auch im Herbst und Winter etwa acht bis zwölf Stunden helles Licht. Das ist für den Organismus wichtig, damit er Vitamin D produzieren kann. Am besten verwenden Halter eine Leuchte, die das Spektrum des Sonnenlichts imitiert – also auch UV-Licht abgibt. Dieses Licht können Vögel wahrnehmen und für ihre Stoffwechselprozesse nutzen, erläutert Dominik Fischer, Tierarzt an der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische an der Uni Gießen. Zu kaufen gibt es die Lampen im Fachhandel. Dort können sich Halter auch wegen der richtigen Größe beraten lassen. dpa

Immergrüne Heckenpflanzen

bieten dauerhaften Sichtschutz

Wollen Hobbygärtner mit einer Hecke das ganze Jahr über einen Sichtschutz erreichen, entscheiden sie sich am besten für immergrüne Gewächse. Mit mehr als 50 Zentimetern im Jahr besonders zügig wächst Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus „Rotundifolia“), erläutert die Initiative „Colour your life“ in Düsseldorf. Zweimal im Jahr sei daher ein Rückschnitt ratsam. An den Boden stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche. Das gilt auch für Hecken aus Liguster (Ligustrum ovalifolium), die ebenfalls zweimal jährlich gekürzt werden sollten. Die Initiative empfiehlt, fünf bis sechs Pflanzen pro Meter einzupflanzen, damit sie schnell zu einer dichten Hecke zusammenwachsen. Sind die Pflanzen gut angegangen, sollten sie etwa zwischen Ende Februar und Anfang März zurückgeschnitten werden. Wichtig ist, dass die Zweige im unteren Bereich der Hecke länger bleiben als im oberen Bereich. Nur dann kann ausreichend Licht dorthin gelangen. dpa

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!