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Fichtenzweige sind guter Winterschutz für Pflanzen



Die Nadeln von Fichtenzweigen fallen im Frühjahr ab. Sie sind daher ein optimaler Winterschutz für Stauden im Garten. Denn werden die Zweige lichter, können sich die darunterliegenden Stauden mehr und mehr an das Licht und die frische Luft gewöhnen. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn hin. Alternativ bieten sich trockenes Laub oder Stroh als Winterschutz an. Plastikfolien halten die Pflanzen nicht warm. Stauden sind winterhart, dennoch müssen sie in trockenen, aber windigen und langen Frostperioden mit Temperaturen bis zu minus zehn Grad geschützt werden, erläutert die Landwirtschaftskammer. Vor allem Neugepflanztes sei empfindlich. dpa

Frisch geschlagener Weihnachtsbaum hält sich länger

Frisch geschlagene Weihnachtsbäume vom Waldbauern oder Forstamt aus der Region sind länger haltbar. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn hin. Auch aus ökologischer und ökonomischer Sicht ist das sinnvoll. Denn Bäume aus entfernten Wäldern, zum Beispiel in anderen Ländern, müssen eine lange Strecke zurücklegen. Der Transport ist dadurch teurer, und der Christbaum ist nicht mehr so frisch, wenn der Kunde ihn kauft. Der meistgekaufte Baum bleibt mit einem Marktanteil von 70 Prozent die Nordmanntanne. Pro laufendem Meter müssen Verbraucher in diesem Jahr nach Angaben des RLV zwischen 16 und 22,50 Euro hinlegen – genau wie im vergangenen Jahr. Stabil sind die Preise auch bei der Rotfichte: Sie kostet erneut 5 bis 7 Euro je laufendem Meter. Durch das kleinere Angebot in diesem Jahr kostet die Blaufichte etwas mehr, erläutert der RLV. Die Preise liegen zwischen 10 und 14 Euro. dpa

Weihnachtsdeko aus dem Wald: Nicht Tieren das Zuhause stehlen

Moos, Tannenzapfen, Hagebutten, Rinde und Zweige mit Beeren: Im Wald und im Garten finden sich viele Dekorationen für den Advent. Doch Kreative sollten genau überlegen, was sie mit nach Hause nehmen, erläutert Eva Goris von der Deutschen Wildtier Stiftung in Hamburg. Denn die Dekoration könnte das Winterquartier oder Futter eines Tieres sein. Laut Goris spreche nichts gegen das Sammeln von Pflanzenmaterial, allerdings sollte man nur kleine Mengen mitnehmen. Die Tierexpertin rät, nach Spuren von Tieren auf Hölzern zu suchen – und solche nicht anzurühren. Nicht erlaubt ist das Einsammeln von tierischen Materialien wie Federn von Waldvögeln oder Geweihe. Das könne als Wilderei gelten, so Goris. dpa

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