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Neuer Atlas zu Deutschlands Flora



Manche Pflanzenarten breiten sich aus, andere werden seltener: Wie sich die Flora in Deutschland verändert, zeigt ein neuer Pflanzenatlas in 3000 Karten, die auf 30 Millionen Einzeldaten beruhen. Das 912 Seiten dicke Werk wurde am Mittwoch vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) vorgestellt. Damit sei nun ein Datenschatz verfügbar, der umfassend Auskunft über den Zustand der Natur und ihren ständigen Wandel gebe, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Neben den rund 3900 einheimischen und wild wachsenden Farn- und Blütenpflanzen enthält der Atlas auch Neueinwanderer und „Gartenflüchtlinge“ wie Ambrosie oder Riesen-Bärenklau.

Erstellt wurde das Nachschlagewerk von der Fachorganisation „Netzwerk Phytodiversität Deutschland“. Tausende meist ehrenamtliche Pflanzenexperten erfassten die Daten in mehrjähriger Kartierungsarbeit in der Natur und in Siedlungsgebieten. Die Karten zeigen unter anderem, dass Großstädte und Ballungsräume wie Hamburg, Berlin oder das Ruhrgebiet Einfallstore für gebietsfremde Arten sind. Auf Basis der jetzt zur Verfügung stehenden Daten wird aktuell eine neue Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands vorbereitet.dpa

Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen, Landwirtschaftsverlag, 912 Seiten, 69,95 Euro

Im Winter alle Räume beheizen

Im Winter sollten alle Räume im Haus ständig beheizt werden – sogar, wenn die Bewohner im Urlaub sind. Sonst kann das Wasser in den Leitungen in der Wand gefrieren. Darauf weist das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) in Kiel hin. Wie viel Wärme nötig ist, sei abhängig von der Lage der Rohre und der Dämmung des Hauses. Das durchgängige Beheizen eines Gebäudes spare auch Geld, so der Tüv Rheinland. Wer die Heizung immer auf niedriger Stufe laufen lässt, verbrauche weniger Energie, als wenn er diese abends abdrehe und morgens das Haus wieder komplett neu aufwärmen müsse. dpa

Dübel mit Korkenzieher entfernen

Alte Dübel können Heimwerker leicht mit einem Korkenzieher aus der Wand ziehen. Noch einfacher sei es, wenn die Schraube noch im Dübel stecke, erläutert Maribel Goncalves von der Heimwerkerschule DIY-Academy in Köln. Die Schraube werde ein Stück weit herausgedreht und dann gemeinsam mit dem Dübel mithilfe einer Zange aus der Wand gezogen. Die Löcher sollten Heimwerker mit einer Reparaturpaste verschließen. Diese gibt es gebrauchsfertig in der Tube. Es sollte so viel Paste in das Loch gedrückt werden, bis etwas davon hervorquillt. Ein Spachtel verteilt diese Reste anschließend gleichmäßig um das Bohrloch herum. Ist das Material fest, werden Unebenheiten mit etwas feinem Schleifpapier geglättet.dpa

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