Zeitung Heute : NACHRICHTEN

Wer sich künstlich befruchten lässt, muss weiterhin zahlen

Krankenkassen müssen für künstliche Befruchtungen nur die Hälfte der Kosten tragen. Sterile Eltern haben keinen Anspruch auf einen höheren Zuschuss, entschied das Bundesverfassungsgericht in einem am Donnerstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Zur Begründung erklärte das Gericht, Sterilität sei keine Krankheit. (AZ: 1 BvR 2982/07) Die Richter verwarfen damit die Verfassungsbeschwerde eines Ehepaares aus Schwaben, das aus medizinisch unklaren Gründen steril ist. Die Eheleute hatten im März 2005 bei ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme für eine künstliche Befruchtung beantragt und dann geklagt, weil die Kasse, wie seit 2004 gesetzlich vorgeschrieben, nur 50 Prozent der Kosten übernehmen wollte. AFP

Post von „Lotto Service“:

Nicht vom Gewinn blenden lassen

Post mit einer vermeintlichen Gewinnmitteilung der Firma „Lotto Service“ aus Bremen sollten Empfänger besser ignorieren. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt davor, sich von dem versprochenen Bargeldpreis in Höhe von 1000 Euro blenden zu lassen. Es gehe der Firma nur darum, persönliche Daten in Erfahrung zu bringen und diese für andere Zwecke zu nutzen. Nach Rücksendung einer Antwortkarte erwartet den Verbraucher anstatt des Bargelds eine Einladung zu einer Verkaufsveranstaltung, bei der teure Produkte angepriesen werden, so die Verbraucherschützer. Wer auf diesen Veranstaltungen seinen Preis einfordert, werde zumeist lächerlich gemacht. Es handele sich bei „Lotto Service“ um eine Briefkastenfirma. dpa

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