Zeitung Heute : NACHRICHTEN

Kulturhauptstadt plant „Blühbilder“

Mit „Blühbildern“ will die Kulturhauptstadt 2010 den Essener Mechtenberg mit einer Zechenhalde in Gelsenkirchen optisch verbinden. Unter dem Motto „Zwei Berge, eine Kulturlandschaft“ sollten der Berg und die Halde bepflanzt werden, teilten die „Ruhr.2010“-Organisatoren am Donnerstag mit. Mit der Herbstaussaat 2008 habe die Gestaltung begonnen. Erste Streifenmuster der Pflanzen seien bereits zu sehen, bis zum Sommer 2010 solle eine flächenartige Verbindung entstehen. Der Essener Mechtenberg ist über 2000 Jahre alt, die Gelsenkirchener Halde entstand in den zwanziger Jahren durch die Aufschüttung an der ehemaligen Zeche Rheinelbe. Beide Berge sind nur etwa einen Kilometer voneinander entfernt. dpa

Pflanzen brauchen jetzt mehr Wasser Wenn die Blumenerde bei Balkon- und Kübelpflanzen hell aussieht, ist es höchste Zeit zum Gießen. Das gilt auch, wenn die oberste Schicht ein bis zwei Zentimeter abgetrocknet ist, erklärt die Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen in Bonn. Löst sich das Substrat bereits vom Topfrand, hilft nur noch ausgiebiges Eintauchen in ein Wasserbad. Balkonkästen werden dann vorsichtig mehrmals hintereinander gegossen, damit das Wasser langsam einsickern kann. Pflanzen mit sehr hohem Wasserbedarf, wie Oleander, sind an heißen Tagen dankbar für ein Fußbad. Zitrusgewächse reagieren dagegen ausgesprochen sauer auf Staunässe. In kühlen, regnerischen Phasen und an schattigen, windgeschützten Standorten benötigen die Pflanzen natürlich weniger Wasser. Kübelpflanzen wie Agaven oder Yucca filamentosa brauchen auch bei großer Hitze relativ wenig Wasser. dpa

Baldrian beruhigt auch den Kompost Baldrian wirkt nicht nur auf Menschen beruhigend. Auch dem Kompost tut er im Sommer gut: Baldrianextrakt schützt den Kompost vor Überhitzung und reguliert den Verrottungsprozess, erläutert die Zeitschrift „Mein schöner Garten“. Dafür müssen zunächst zwei Hände voll Baldrianblüten in etwa 200 Milliliter Wasser vier Tage ziehen. Der Auszug wird püriert, durch ein Sieb gegossen und in dunkle Flaschen abgefüllt. Zur Behandlung werden vier Tropfen Baldrianessenz mit einem Liter Wasser verrührt. Diese Mischung wird dann über den Kompost gespritzt. dpa

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