Zeitung Heute : NACHRICHTEN

Neuen Rasen

noch im August anlegen

Wer im Garten neuen Rasen aussäen will, sollte dies jetzt tun. Denn noch ist im Boden viel Wärme gespeichert. Der nahende Herbst bringe dann die notwendigen Niederschläge für das rasche Keimen der Rasensamen, berichtet die in Offenburg erscheinende Zeitschrift „Mein schöner Garten“ (Ausgabe 9/2009). Bis die Gräser Wurzeln entwickelt haben, sei das Betreten tabu – das könne einige Wochen dauern. Besonders komfortabel, aber auch erheblich teurer sei Rollrasen. Er darf schon nach vier bis acht Wochen normal genutzt werden.dpa

Qualitäts-Check beim Gartenpavillon am besten schon im Laden

Müssen Verbraucher beim Aufbau eines Gartenpavillons mit scharfkantigen und sich verhakenden Rohren kämpfen, sollten sie das Zelt sofort zurückbringen. Auch fehlerhafte Nähte und zu kurze Bodenverankerungen seien Zeichen für mangelhafte Qualität, warnt der TÜV Rheinland in Köln. Um Enttäuschungen zu vermeiden, machen Kunden am besten schon im Geschäft einen schnellen Qualitäts-Check. Wichtig sei zum Beispiel, dass die Stäbe mit Zahlen oder Buchstaben beschriftet sind, damit sich der Pavillon leicht auf- und abbauen lässt. Ebenfalls sinnvoll seien Beschichtungen, die Wasser abweisen und vor UV-Strahlen schützen.dpa

Umgraben hilft gegen Schnecken

Mit kräftigem Umgraben können Hobbygärtner Schneckenplagen im kommenden Jahr vorbeugen. Zum Spaten gegriffen werden muss vor dem ersten Frost, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Die Schneckeneier kämen auf diese Weise nach oben und könnten von Vögeln gefressen werden oder würden erfrieren. Abschreckend wirkten auch bestimmte Pflanzen wie Astilbe, Farne, Ziergräser und Frauenmantel.dpa

Sauerkirschen gleich nach

der Ernte schneiden

Sauerkirschen (Prunus cerasus), darunter auch die beliebte Schattenmorelle, neigen zur Bildung langer Peitschentriebe. Dabei verkahlen die Zweige und bilden immer weniger Blüten und Blätter. Abhilfe schafft ein kräftiger Rückschnitt direkt nach der Ernte, erläutert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Alle überlangen Seitentriebe werden um zwei Drittel oder ganz gekürzt. Der Schnitt sollte jeweils am Ansatz eines frischen Seitentriebes erfolgen, der sich an weichen Zweigen erkennen lässt. Dadurch werden Wachstum und Bildung neuer Blütenknospen angeregt. Die Zweige, die ins Kroneninnere wachsen, werden ebenfalls herausgeschnitten. Die Sommerarbeit hat laut BDG einen nützlichen Nebeneffekt: Der Schnitt bis ins gesunde Holz entfernt Sporenlager der Spitzendürre (Monilia), einer weit verbreiteten Pilzkrankheit an Steinobst.dpa

Rhododendronzikaden

im Spätsommer bekämpfen

Bei starkem Auftreten von Rhododendronzikaden müssen Hobbygärtner jetzt aktiv werden: Am besten werden die knapp einen Zentimeter langen Zikaden durch beleimte Gelbtafeln angelockt und abgefangen, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Die Tafeln gebe es im Gartenfachhandel. Alternativ könnten auch zugelassene Pflanzenschutzmittel helfen. August und September seien ideal für die Bekämpfung, weil die Weibchen ihre Eier in Blütenknospen ablegen. Dabei verursachen sie kleine Verletzungen, durch die Pilzsporen in die Knospen gelangen. dpa

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