Zeitung Heute : NACHRICHTEN

Schlehen sind roh ungenießbar

Die Schlehe – oder der Schlehdorn (Prunus spinosa) – ist hierzulande eines der bekanntesten Wildobstgehölze. Die meist wild wachsenden Sträucher findet man an kalkreichen, sonnigen Standorten an Waldrändern, Böschungen oder an Hängen. Die schwarzroten bis blau bereiften Steinfrüchte des Schlehdorns haben große Ähnlichkeit mit kleinen, eiförmigen Kirschen oder Pflaumen. Im Volksmund werden sie daher auch als wilde Schwester der Pflaume bezeichnet, wie die Pflanzenexperten des aid Infodiensts Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft berichten. Die herb-sauren Früchte reifen Ende September. Doch erst nach dem ersten Frost entfaltet das Wildobst ein annehmbares, süß-säuerliches Aroma. Roh sind Schlehen ungenießbar. Da ihr Fruchtfleisch schlecht steinlösend ist, sind sie vor allem ein begehrtes Einmachobst. Darüber hinaus eignen sich die Früchte für Likör („Schlehenfeuer“) und zum Ansetzen von „Schlehenwasser“. Als „Eifel-Oliven“ ergeben sie eine herzhafte Delikatesse. Dafür werden die reifen, ganzen Schlehen mit Thymian, Nelken und Lorbeer für mehrere Wochen in Salzlake eingelegt. dpa/ddp

Akku-Schrauber sollen leicht sein

Akku-Schrauber oder -Bohrer dürfen nicht zu viel auf die Waage bringen: Maximal zwei Kilo sollten es sein, sonst leidet die Ergonomie, warnt der TÜV Süd in München. Ein geringes Gewicht gewährleiste ermüdungsfreies Arbeiten in allen Lagen und auch bequemes Hantieren über dem Kopf. Im Zweifelsfall sollten Heimwerker lieber auf eine Zusatzfunktion verzichten. Zum Beispiel müsse beim Akkubohrer nicht unbedingt eine Staubsaugfunktion integriert sein. Unverzichtbar sei dagegen ein gedämpfter Griff, der gut in der Hand liegt. Er sollte leicht zu umgreifen sein, damit schnelles Ein- und Ausschalten nicht behindert wird. dpa

Das Laub des Nachbarn ist zu dulden Hausbesitzer müssen das Laub von den Bäumen ihrer Nachbarn hinnehmen. Das gilt laut der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund in Berlin auch dann, wenn der Laubfall eine wesentliche Beeinträchtigung ist. Die Kosten für die Reinigung von Fassaden und Dachrinnen müsse der Nachbar nur erstatten, wenn dessen Bäume auf das Grundstück des Betroffenen ragen und besonders viel Laub abwerfen. Das gehe aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervor (Az.: V ZR 102/03), so der Verband. dpa

Rekord-Ernte bei Pflaumen erwartet

Die deutschen Obstbauern können bei der Pflaumen-Ernte in diesem Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamts mit einer Rekord-Ernte rechnen. Nach vorläufigen Schätzungen würden 2009 rund 70 000 Tonnen Pflaumen, Mirabellen, Renekloden oder Zwetschgen eingefahren, teilten die Statistiker mit. Dies sei fast doppelt so viel wie im vergangenen Jahr, als nur rund 36 000 Tonnen geerntet wurden. Auch werde die diesjährige Ernte 2009 mit einem Plus von gut einem Fünftel oder 13 000 Tonnen deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2008 liegen. Nach Einschätzung der Statistiker sind die Früchte in diesem Jahr „von guter Qualität“. AFP

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