Zeitung Heute : NACHRICHTEN

Desinfektionsmittel sind

im Haushalt unnötig

Sind alle Bewohner eines Haushalts gesund, kann getrost auf Desinfektionsmittel verzichtet werden. Sie können sogar schaden, warnte Klaus Afflerbach vom Deutschen Grünen Kreuz in Marburg. „Hygiene heißt nicht Desinfektion.“ Folgen übertriebener Sauberkeit können Allergien sein. Mögliche Auswirkungen sind aber auch Schäden an den Schleimhäuten oder Atemwegserkrankungen. Verursacher können etwa Duftstoffe und Parfüm sein. Sinnvoll sei es beispielsweise, wöchentlich Spülschwamm und Spültuch zu waschen, zu ersetzen oder bei 800 Watt in der Mikrowelle zu erhitzen. Das tötet ungesunde Keime ab. Arbeitsflächen in der Küche lassen sich mit 50 bis 60 Grad heißem Wasser und normalem Haushaltsreiniger putzen. Textilien können ruhig nur bei 30 bis 40 Grad in die Waschmaschine. Allerdings bleibt immer ein Rest Waschlauge im Gerät. Sie sei ein Keimherd, warnte der Experte. Deshalb empfahl er, nach jedem Waschgang zum Lüften das Waschmittelfach und die Tür zu öffnen. dpa

Risse im Wandputz

mit Wasser sichtbar machen

Bei der Zimmerrenovierung sollte man keinesfalls einfach drauflosstreichen, sondern den Wandputz erst einmal gründlich vorbereiten. Andernfalls droht die Farbe zu blättern, abzureißen oder Blasen zu werfen, wie die Heimwerker-Experten des Online-Portals haus.de erläutern. Schmutz und Staub, Wasser- und Fettflecken sowie Schimmel können nämlich nicht nur die neue Farbschicht durchdringen, sondern sogar verhindern, dass der Anstrich haftet. Wer Zimmerwände streichen will, sollte den Putz zuvor mit Wasser benetzen. Treten daraufhin dunkle Linien hervor, verraten diese Haar- und Netzrisse. Wird das Wasser schnell aufgenommen, zeigt dies, dass der Putz sehr saugfähig ist. Die Folge: Man braucht beim Anstreichen mehr Farbe. Vorsicht ist nach Angaben der Fachleute auch geboten, wenn die Putzfläche unterschiedlich saugfähig ist, weil dann nämlich ein fleckiger Anstrich droht. Wenn man mit der Hand über den Putz reibt und dieser bröckelt, trägt er keine Farbe mehr. ddp

Jetzt müssen die Blumenzwiebeln

in die Erde

Wer im Frühjahr einen blühenden Garten haben möchte, muss jetzt Blumenzwiebeln in die Erde bringen. Klassiker wie Tulpen und Narzissen gehören selbstverständlich dazu. Sie sollten aber mit anderen früh blühenden Blumenzwiebeln kombiniert werden, um einen Blütenflor vom Vorfrühling bis zum Frühsommer zu erzielen, empfiehlt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Gut geeignet sind dafür zum Beispiel Kibitzei, Winterling, Blumenlauch, Hundszahn, Märzbecher, Blaustern und Milchstern. Neben Art, Sorte und Blütenfarbe ist beim Einkauf auch auf die Qualität der Zwiebeln zu achten. Blumenzwiebeln sollten trocken, fest und glatthäutig sein. Gute Standorte sind lichte Gehölzränder, Staudenrabatten und Rosenbeete. Die schönsten Effekte werden erzielt, wenn mehrere Zwiebeln an einer Stelle gepflanzt werden. Als Faustregel gilt: Gepflanzt wird etwa doppelt so tief, wie die Zwiebeln dick sind, und mit einem doppelten Abstand zueinander. ddp

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