Zeitung Heute :  NACHRICHTEN 

Hilfe für Lebenspartner

mit Eigenheim

Die Ehe ohne Trauschein, die Lebensgemeinschaft, wird mittlerweile in allen Altersgruppen gelebt. Besitzt einer der Partner eine Immobilie und wird er im Alter zum Pflegefall, kann das Wohnen in der Immobilie für den anderen Lebensgefährten ein jähes Ende finden. Denn der Betreuer kann vom Mitbewohner die Räumung der Immobilie verlangen, wenn der Betreute dort selbst nicht mehr wohnt und zum Beispiel in einem Pflegeheim untergebracht wird. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, muss nicht gleich den Weg zum Standesamt antreten. Allerdings nützt auch ein Testament nicht, da es erst greift, wenn der Erblasser stirbt. Helfen kann jedoch eine notariell bewilligte Eintragung im Grundbuch der Immobilie. „Wird für den Lebensgefährten ein Mitwohnrecht oder ein Wohnungsrecht aufschiebend bedingt für den Fall des Umzugs des Eigentümers in ein Pflegeheim bestellt, ist er gegen ein Räumungsverlangen des Betreuers geschützt“, erklärt Dirk Solveen von der Rheinischen Notarkammer. Aber auch für den Fall der Trennung sollte Vorsorge getroffen werden. Dann hat der Eigentümer ein Interesse daran, dass das für den Ex-Partner eingetragene Recht wieder im Grundbuch gelöscht wird. Hier kann in notarieller Form vereinbart werden, dass im Fall der Trennung das Wohnungsrecht wieder erlöschen soll. Der Anspruch des Eigentümers auf die Löschung im Grundbuch kann zudem durch die Eintragung einer Vormerkung gesichert werden (www.notar-recht.de). wid/niza

Verkauf von Kleinfeuerstätten

gestiegen

Die Zahl der verkauften Kleinfeuerstätten ist auf rund 437 000 Geräte im vergangenen Jahr in Deutschland gestiegen. Das waren 8,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Noch deutlicher um knapp elf Prozent legten Kamin- und Dauerbrandöfen zu, deren Verkaufszahl im 2009 laut dem Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik 334 000 Einheiten erreichte. Steigende Energiepreise und der Wunsch, klimaneutral zu heizen, hatten der Branche bis 2006 einen regelrechten Boom beschert. Dies fand im Jahr darauf ein vorläufiges Ende, als die Kontroverse um Feinstaub-Belastung und CO2-Neutralität auf dem Höhepunkt war.wid/niza

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