Zeitung Heute : Nachrichten

Heike Jahberg

Im neuen Tagesspiegel wird Service groß geschrieben. In jeder Ausgabe finden Sie jetzt Ihre „Blaue Seite“ mit nützlichen Informationen zu allen Bereichen des täglichen Lebens. Ob Sie Geld anlegen wollen oder einen neuen Fernseher brauchen, die günstigste Versicherung für Ihr Auto suchen oder den zuverlässigsten Reparaturdienst für Ihren Computer – die „Blauen Seiten“ wollen Ihnen dabei helfen.

Blau – das ist die Farbe des Geldes und der Vernunft. Daher haben wir unsere neuen, verbraucherorientierten Seiten blau markiert – damit Sie diese beim Blättern in Ihrem neuen Tagesspiegel schnell finden. Und da die neuen Serviceseiten an verschiedenen Stellen in Ihrer Zeitung erscheinen, werden wir Ihnen jeden Tag auf der ersten Seite sagen, wo Sie Ihre „Blaue Seite“ finden.

Der „blaue“ Montag startet mit Informationen aus den Bereichen Recht, Steuern und Versicherungen. Die Seite „Recht“ gibt Ihnen Tipps, wie Sie als Kunde mit Handwerkern verhandeln, sagt Ihnen, wie und wo Sie günstig an einen Mietwagen kommen, und wie Sie mit Ihrer Versicherung nach einem Unfall richtig abrechnen. Wir helfen Ihnen bei Ihrer Steuererklärung und informieren Sie über die wichtigsten Steuersparmöglichkeiten.

Aber die Seite „Recht“ will noch mehr. Schon bevor es die „Blauen Seite“ gab, hatten wir jeden Sonnabend im Wirtschaftsteil des Tagesspiegels eine Seite, die sich ausschließlich mit Verbraucherthemen beschäftigt hatte. Auf der Seite „Verbraucher und Märkte“, die jetzt von der neuen Seite „Recht“ abgelöst wird, haben wir uns um unterschiedliche Themen gekümmert. Wir haben untersucht, was die Regierungsreformen in Euro und Cent für die Bürger bringen, wir haben Ihnen Tipps für Ihre private Vorsorge gegeben, aber wir haben Ihnen auch ganz lebensnahe Fragen beantwortet: Wie oft darf ich grillen? Darf ich Kräuter und Blumen in Parks und Wäldern sammeln?

All das soll natürlich auch im neuen Tagesspiegel nicht fehlen. Auf der Seite „Recht“ werden wir Ihnen daher auch in Zukunft sagen, wie Sie am besten Ihre nächste Urlaubsreise buchen, wie Sie am günstigsten telefonieren oder wie viel Geld Sie sparen, wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln.

Wie bisher schon werden wir auf unserer Seite „Recht“ natürlich auch Experten zu Wort kommen lassen: in Interviews, bei regelmäßigen Telefonaktionen und – ganz neu – bei der Beantwortung von Fragen, die Sie bewegen und die Sie stellen. Ein auf Verbraucherrecht spezialisierter Jurist, eine Versicherungsexpertin, ein Steuerberater und ein Finanzdienstleistungsexperte stehen Ihnen jetzt mit ihrem Wissen zur Verfügung. Wie das funktioniert, können Sie auf der Seite selbst nachlesen. Dort finden Sie auch die richtigen Adressen für Ihren Brief oder Ihre Mail. Fragen Sie – damit Sie im Alltag kein blaues Wunder erleben.

Sie wollen vor der Fußball-Europameisterschaft einen neuen Fernseher anschaffen? Sie verzweifeln, weil mit Ihrem Putzmittel die Herdplatte nicht sauber wird? Oder haben Sie sich schon immer gefragt, wie gesund der Honig im Supermarkt wirklich ist? Dann sind Sie auf der neuen Seite „Testen“ richtig, die Sie künftig an jedem Dienstag im Wirtschaftsteil unserer Zeitung finden.

In einem großen Test nehmen wir jeweils ein ausgewähltes Produkt genauer unter die Lupe. Dazu bedienen wir uns der Untersuchungsergebnisse der „Stiftung Warentest“, mit der wir eine enge Kooperation vereinbart haben. Die „Stiftung Warentest“ ist die einzige von Anbietern oder Parteien unabhängige Institution in Deutschland, die jedes Jahr hunderte Produkte untersucht. Die Testergebnisse sollen Ihnen handfeste Informationen zu Beschaffenheit, Haltbarkeit oder Handhabung des Produktes liefern und Ihnen so die Kaufentscheidung erleichtern. Sieger und Verlierer fassen wir in einer ausführlichen Tabelle zusammen. In weiteren Infokästen erfahren Sie mehr über die Waren, über ihre Herstellung, ihre Vor- und Nachteile.

Flankiert wird der Profi-Test von eigenen Testversuchen unserer Redakteure. Mit ihren ganz persönlichen Testmethoden rücken sie Waren zu Leibe, die sie sich selbst anschaffen wollen. Und am Ende steht die Entscheidung: Kaufe ich mir das Produkt oder nicht? Denn die Testware wird auf jeden Fall wieder zurückgegeben. Bei unserem „Persönlichen Produkttest“ zählen vor allem Gefühl und Intuition. Spaß soll das Ganze natürlich auch machen, dem Tester, aber auch Ihnen, die Sie mitleiden oder sich mitfreuen können. Freuen Sie sich auf den Tagesspiegel-Test von A wie Angel – in der ersten „Testen“-Ausgabe – bis Z wie Zahnbürste. Maurice Shahd

Die Deutschen sind reich. Das Geldvermögen aller bundesdeutschen Haushalte belief sich zum Ende des vergangenen Jahres auf rund 3900 Milliarden Euro. Pro Kopf der Bevölkerung macht dies 47000 Euro – im Schnitt versteht sich. Doch Geld macht Arbeit, es will angelegt werden, es erfordert Entscheidungen. Ziele sind zu definieren. Will ich für die Ausbildung meiner Kinder vorsorgen, will ich für den Notfall etwas auf die Seite legen, will ich meine Altersvorsorge aufbessern oder geht es mit einfach nur um eine größere Anschaffung? Ebenso vielfältig sind die Anlagemöglichkeiten. Das Sparbuch in seiner alten Form ist passé, doch mit Aktien haben viele Anleger ein Vermögen verloren. Festverzinsliche Wertpapiere bringen derzeit nur geringe Renditen. Seit Anfang des Jahres gibt es Hedgefonds, sie sollen das Patentmittel gegen Verluste sein. Doch Anlegerschützer warnen Anfänger: „Hände weg!“

Auf der blauen Seite „Geld“ will der Tagesspiegel künftig jeden Donnerstag Anregungen und Hilfestellungen geben. Wie lege ich mein Geld unter verschiedenen Gesichtspunkten an? Welche Bank zahlt mir welche Zinsen? Was ist bei den verschiedenen Anlageformen zu beachten, wie groß ist das Risiko und für wen eignet sich welche Anlageform besonders – oder überhaupt nicht? Der Tagesspiegel wird Tipps bei der Beantwortung der Frage geben, ob sich für ein bestimmtes Ziel besser Aktien oder festverzinsliche Wertpapiere oder gar Investmentfonds eignen. Aktuelle Trends werden dargestellt und bewertet.

In wechselnder Reihenfolge kommen Experten zu Wort – der Verbraucherschützer ebenso wie der Anlegeranwalt oder der Investmentbanker. Sie werden konkret Leseranfragen beantworten.

Aber auch die Kehrseite wird angesprochen: Lohnt es sich, eine bestimmte Anschaffung besser über einen Kredit zu finanzieren? Welche Bank bietet mir welche Kredite zu welchen Konditionen? Daneben finden sich auf der Seite die bekannten Tabellen, welcher Fonds sich am besten entwickelt hat. Die Tabelle mit der Verzinsung für Tagesgeld wurde erweitert. Neu aufgenommen wurde eine Übersicht über Ratenkredite. Daniel Rhee-Piening

Ein Computer ist ein Tausendsassa: Er ist zugleich Büro, Spielhalle und Informationszentrum. Er ersetzt die Dunkelkammer der Fotografen, und auch als Tonstudio ist er zu gebrauchen. Wer seinen Urlaubsfilm schneidet, setzt ihn genauso selbstverständlich ein wie ein Schüler für seine Hausaufgaben. Die neue Computerseite des Tagesspiegels, die als Bestandteil der Verbraucherseiten jeden Freitag erscheint, will erklären, wie Sie auch als Nicht-Experte die reichhaltigen Möglichkeiten der Digitaltechnik nutzen können.

Die Computerindustrie hat schon viel unternommen, um den Umgang mit neuen Techniken und neuen Geräten zu vereinfachen. Doch bei jeder neuen Abkürzung und jedem neuen Begriff muss sich der Computernutzer immer fragen, was sie bedeuten und – was zumindest ebenso wichtig ist – ob er die neuen Verheißungen wie den neuen Wireless-Lan-Standard „g“, den neuen 64-Bit-Prozessor von AMD oder auch die gerade angekündigte Digitalkamera mit acht Megapixeln wirklich braucht. Was sich genau hinter den Neuigkeiten verbirgt und worauf Sie getrost verzichten können, all das wird die neue Computerseite erklären, damit Sie am Ende die richtigen Entscheidungen treffen können.

Dass der Computer immer mehr leistet, ist jedoch nur die eine Seite. Auf der anderen Seite werden PCs und Laptops immer komplexer – und störanfälliger. Es vergeht kaum eine Woche ohne neue Virenattacke, und auch das ständige Stopfen der vielen Sicherheitslücken in den

Computerprogrammen hält den Nutzer auf Trab. Bislang wurde die Hoffnung, mit der nächsten Version von Windows oder irgendeiner anderen Software wäre damit Schluss, jedes Mal sehr schnell von der Wirklichkeit zerstört. Das gilt freilich auch für alle Versuche, der Spam-Flut Herr zu werden. Der Wirtschaft entstehen durch den nicht abreißenden Fluss an Werbemails Millionen-Schäden, der Privatnutzer ist schlicht genervt. Dennoch gibt es Mittel und Wege, den Computer ohne Sorgen betreiben zu können. Auch hier wird Sie die neue Computerseite an die Hand nehmen. Welche Sicherheitssoftware entspricht Ihren Bedürfnissen am besten? Wo finde ich in den Weiten des Internets das richtige Werkzeug, um beispielsweise gelöschte Dateien wieder herzustellen? Wie verhalte ich mich am besten, um nicht Opfer der Spam-Mafia zu werden? Diese und andere Fragen werden von uns beantwortet. Und wie auf allen Verbraucherseiten haben wir eine Reihe namhafter Experten gefunden, die sich seit Jahren mit ihrem Spezialgebiet befassen. Zu allen Fragen rund um Hardware, Software, Internet und Computerrecht werden sie Ihre Fragen beantworten.

Der Spaß wird ebenfalls nicht zu kurz kommen. Der Computer ist nicht nur produktives Werkzeug, er ist zugleich Unterhaltungsmedium. Die besten neuen Spiele für Action- und Abenteuerfans werden ebenso vorgestellt wie unterhaltsame Lernsoftware für Kinder. Und wer wissen will, was man braucht, um an einem Online-Spiel teilzunehmen, soll mit der neuen Computerseite genauso informiert werden wie bei der Frage nach der richtigen Grafikkarte für Hobby-Gamer.

Kurt Sagatz

Seit der „Erfindung“ der Immobilien-Seite im Tagesspiegel hat sich die Redaktion zum Ziel gesetzt, Informationen und Tipps sowie Hintergründe zu der beliebtesten Kapitalanlage in Deutchland zu liefern. An dieser Tradition hält die neu gestaltete Immobilien-Seite fest. Doch die Redaktion wird künftig noch mehr Tipps und Hinweise geben und neue Rubriken einführen. Eine Experten-Kolumne zum Beispiel, auf der wöchentlich eine Frage beantwortet wird rund um die Themen: Miete, Recht, Steuern und Eigentum. Als Leser sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Fragen einzureichen. Eine Mail genügt. Neu außerdem: eine „Immobilie der Woche“. Die Auswahl des Objektes wird aus der in Zwangsversteigerungen gelangte Häuser und Grundstücke getroffen. Denn solche Immobilien können unter Umständen zu einem Preis erworben werden, der unter dem Verkehrswert lieg

Ralf Schönball

Karriere – das ist doch was für junge Ehrgeizlinge, die unbedingt 70 Stunden in der Woche arbeiten wollen. Und einen Beruf hat man doch sowieso. Wozu also die Karriere-Seite lesen?

Zum Beispiel, weil sie ab sofort noch übersichtlicher und nutzwertiger ist – und um eine Weiterbildungsseite auf der Rückseite des Stellenmarktes ergänzt wird. Vor allem aber, weil im Arbeitsleben heute nichts mehr ist, wie es eben noch war. Lange hoch geachtete Berufe verschwinden und neue Berufsbilder werden, kaum dass sie eingeführt sind, schon wieder modifiziert. Wer hinein will in den Arbeitsmarkt, muss das Richtige können und wissen. Und wer weiterkommen will, muss sich weiterbilden. Von Nichts kommt auch im Job nur wenig. Deshalb greift „Karriere“ jeden Sonntag eine aktuelle Frage aus dem Berufsleben auf – und beleuchtet sie kontrovers: Berufseinsteiger, -aufsteiger und -umsteiger kommen ebenso zu Wort wie Personalprofis, Managementexperten und Autoren von Ratgeberbüchern. Gewiss ist auch ein nützliche Tipp für Sie dabei. Regina-C. Henkel

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

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