Zeitung Heute : Nachrichten

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— Elliott Smith: „From a Basement on a Hill“

(Domino)

Auf seinem posthum veröffentlichten letzten Album verwandelt der großartige Singer/Songwriter seine Verletztheit und Verlorenheit noch einmal in herzzerreißende Melodien.

— Franz Ferdinand

(Domino)

Das Debüt der sympathischen Schotten ist perfekter Pop, der sich sofort im Ohr festbeißt. So wie bei der Single „Take me out" – einer der besten Songs des Jahres.

— Dogs Die In Hot Cars: „Please describe yourself“ (V2/Rough Trade)

Die durchgeknallen Spaßvögel aus Schottland werfen sich auf ihrem Debütalbum mit so viel Enthusiasmus in ihren zitatfreudigen Indie- Pop, dass man spätestens nach drei Songs gute Laune bekommt.

— Le Tigre:

„This Island“ (Universal)

Feinster Electro-Clash vom Trio der Riot-Girl-Ikone Kathleen Hanna. Taugt nicht nur gut zum Tanzen, sondern auch zum Protestieren – gegen Bush, für Frauen.

— PJ Harvey: „Uh Huh Her“ (Universal/Island)

Nach ihrem Mainstream-Erfolg mit „Stories from the City, Stories from the Sea“ kehrt die Britin in weniger populäre Klangwelten zurück. Die aber sind nicht weniger faszinierend. Ein minimalistisches, düsteres und anrührendes Album.

— The Roots: „The Tipping Point“ (Universal)

Regieren in den USA die Republikaner, machen die Farbigen dort ihre beste Musik – meint Questlove, Mastermind des Quartetts aus Philadelphia. Für die sechste Platte der Roots stimmt das: Ein herausragendes Beispiel für intelligenten HipHop.

Das wehleidige Geschrei nach einer Quote für deutsche Musik im Radio. Hoffentlich war es endlich das letzte Mal, dass diese peinliche Forderung zu hören war.

— Archive: „Noise“

(Warner)

Den behutsam aufgetürmten Songgebäuden kann man beim Wachsen zuhören, um sich dann in ihnen zu verlieren. Mit „Fuck U“ gibt es außerdem einen grandiosen Hass-Song, der sich gut eignet, Aggressionen abzubauen.

— Patti Smith:

„Trampin“ (Sony)

Die Rock-Großmeisterin knüpft mit dieser kraftvollen Mischung aus Poesie, Politik und Privatem an ihre beste Zeit in den Siebzigern an.

— Michelle Shocked:

„Arkansas Traveller“ (Sony)

Vor zwölf Jahren brachte die Texanerin diese wunderbare Mischung aus Country, Folk und Blues heraus, bei der einige illustre Gäste (Taj Mahal, Hothouse Flowers) mitwirkten. Die neu gemasterte Fassung enthält sieben Bonus-Tracks.

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