Zeitung Heute : Nachrichten

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Im Neandertal nämlich, das die Düssel in Jahrtausenden gegraben hat, entdeckten 1856 Steinbrucharbeiter in einer Höhle die Knochen eines vor 40000 Jahren verstorbenen ... ja, was eigentlich? Der Fundort wurde zum Namensgeber einer bis dahin unbekannten Art: dem Homo sapiens neanderthalensis. Der Evolutionsverlierer verschwand vor 30 000 Jahren vollständig von der Bildfläche, verdrängt vom Jetztmenschen. In Mettmann aber haben sie dem etwas grobschlächtigen Ahnen mit den Mitteln der Gerichtsmedizin wieder ein Gesicht gegeben und sogar ein eigenes Museum gebaut. Da steht er nun wie seit Menschengedenken am Ufer der Düssel und stemmt Steine.

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