Zeitung Heute : Nachrichten

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DER/DIE

RUHRGEBIETLER (IN)

Herzlich, ehrlich, direkt – eigentlich als das sympathischste Wesen von ganz Deutschland.

Als distanzgeminderten Schrebergartenbesitzer, der noch immer sein Trauma des Zechensterbens verarbeiten muss.

„Gib mich noch en Pilsken.“

Über alles und jeden, dauernd und immer. Nur nie, nie, nie über sich und seinesgleichen. Dann wird er grob.

Mit seiner Malocher-Vergangenheit, seiner Familie (siebte Generation Ruhrgebiet), seinem Opel und seinem Fußballverein (egal welcher in welcher Liga auf welchen Platz).

Die Heimspiele.

Entweder am Schalke-Trikot. Oder am Ruß im Gesicht. Oder an den blondierten Haaren. Tut uns Leid, aber die Menschen aus dem Ruhrgebiet erfüllen JEDES Klischee.

Wenn man das Centro in Oberhausen doof findet. Und wenn man sich so überhaupt nicht für Fußball interessiert.

Pommes mit Currywurst. Oder Currywurst mit Pommes. Gegen den Durst hilft dann nur noch Alster. Oder Schmutz (Bier mit Cola).

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