Zeitung Heute : Nachrichten

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— Maxïmo Park: A Certain Trigger (Warp)

Diese fünf Jungs aus Newcastle sind die Franz Ferdinands des Jahres 2005: Von den zwölf Songs ihres Debüts sind mindestens die Hälfte Hits. Schlicht genial: „Apply some Pressure“ und „I want you to stay“.

— Bloc Party: Silent Alarm (Wichita)

Die junge Band um Sänger und Gitarrist Kele Okereke schafft auf der Basis von New Wave- und Post Punk-Einflüssen eine spannende Verbindung von trickreichen Songstrukturen und tollen Melodien.

— Arcade Fire: Funeral (Rough Trade)

Eine herzerwärmende Trostplatte aus dem kalten Kanada: Indie-Rock mit Geigen, Akkordeon, Xylophon und einer unerschütterlichen Euphorie in den Melodien. Dazu kann man entweder kräftig abheulen oder wild tanzen. Ganz und gar wunderbar.

— Chemical Brothers: Galvanize, Maxi-CD,

(Virgin/EMI)

Die Big-Beat-Altmeister sind zurück: Diese sechsminütige Energie-Explosion mit dem catchy Oriental-Sample wird in diesem Jahr schwer zu überbieten sein.

— The White Stripes:

Get behind me Satan (XL/Beggars Group)

Ein Klavier, ein Klavier! Das schwarz-weiß-rote Duo aus Detroit rückt ein Stück von seinen rigiden Regeln ab und groovt grandios.

— ... And you will know us by the Trail of Dead: World’s apart

(Interscope)

Ganz große Rockoper! Guter Einstieg in die verwinkelte, funkensprühende Welt der Combo aus Texas.

— Klingeltonwerbung

Musikfernsehen ist zu einer Wirtsregion für Klingeltonwerbung herabgesunken. Unerträgliches Gekreische für ultradebile Produkte.

— New Order: Waiting for the Sirens’ Call (London)

Nicht ganz so zwingend wie ihr Comeback „Get ready“, aber immer noch Pop auf sehr hohem Niveau. In die Songs kann man sich hineinfallen lassen wie in ein Federbett, und der Bass von Peter Hook ist einfach Weltklasse.

— Bruce Springsteen: Devils & Dust (Columbia)

Seit langem das beste Album von Springsteen, der sich auf seine Songwriter-Wurzeln besinnt und an sein minimalistisches Meisterwerk „Nebraska“ (1982) anknüpft.

„All I’m thinkin’ about“ ist ein Glücklichmacher.

— Dinosaur Jr.: You’re living all over me (Sweet nothing Records/Cargo)

Neuauflage des Indie-Klassikers, der 1987 den Highway für Grunge planierte. Inklusive Videos von „Little Fury Things“ und „Just like Heaven“.

P.S.: Das in Originalbesetzung wiedervereinigte Trio spielt am Mo 13.6., im Postbahnhof.

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