Zeitung Heute : Nachrichten

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— Jens Friebe:

Hypnose (Labels)

Ob VegetarismusHymne oder Allmachtsfantasie: Friebe ist der Gitarre spielende Liedermacher der Elektro-Generation. Intelligente Texte, keine leeren Parolen, und hinter fast jeder Zeile tut sich ein kleiner Abgrund auf.

— The Magic Numbers (Heavenly)

Sie sehen aus wie die

Beach-Boys in den Siebzigern: lange Haare und Krautrockbärte. Und trotzdem macht

die Londoner Band einen

gänzlich unhistorischen GuteLaune-Pop, der mit Hits wie „Love me like you“ leicht ins Ohr geht.

— Brazilectro. Latin

Flavoured Club Tunes

Session 7 (SPV)

Wenn das Quantic Soul

Orchestra „Feeling Good“ intoniert, muss man nur lange genug auf die eigenen Knie in der Badewanne starren, um zwei unberührte, von sanften Wellen umspülte Inseln zu sehen.

— Thomas Kessler:

Egolution (Peacelounge)

Ein schwebendes Keyboard, ein zischelnder Beat, darüber sphärische Harmonien. Früher hätte man es wohl Ambient genannt, heute läuft es unter New Jazz. Wer hätte gedacht, dass so hypnotische Musik in Düsseldorf gemacht wird?

— Mallorca Stars:

Oberbayern Hitmix (Edel)

Zieht nach der Wahl die Volksmusik ins Kanzleramt? Falls heute doch noch Stoiber gewinnen sollte, die ideale Einstimmung. Höhepunkte: „Da wird die Sau geschlacht’“ von Klaus und Klaus und „Mooshammer lebt“ von den Jakob Sisters.

— French Cuts 3

(Panatomic)

Martin Hemmels großartige Serie französischer Pop-Perlen erreicht die Gegenwart: „Sur Ton Respondeur“ von Notre Dame und „Atomique“ von Phonoboy treten in die zierlichen Fußstapfen von Jacqueline Taieb und der B.B. Fantastique!

— Elliott Sharp’s

Terraplane: Secret Life

(Intuition)

Wer im Pop die Klassik sucht, sollte diese CD hören. Saxofone, Gitarre, Trompete und Drums flirren durcheinander, retten sich dann aber in eine großartig orchestrierte Musik. Nur für Erwachsene.

— Cheatin’ Soul (Trikont)

Balladen über das Lieben, Betrügen, Verlassen und Zurückkehren: der Teufelskreis der Liebe. Und ein perfekter Einstieg in die klassische Musik des Soul. So ergreifend und kraftvoll durfte man einmal singen – wie Joe Tex in

„I wanna be free“.

— Atomic Platters

(Bear Family)

Ein so exklusives wie explosives Box-Set: 150 Tondokumente, Filmclips und ein Buch über den Einfluss der Atombombe auf die Popmusik. Verstrahlter Rock’n’Roll aus einem der obskursten Kapitel der Musikgeschichte.

— Brian Wilson: Smile! (Warner)

Für alle, die weder in London noch in Frankfurt dabei waren, als Wilson sein verschollenes Jahrhundertwerk rekonstruierte. Booklet und Bonusmaterial geben eine Ahnung, wie es hätte klingen können, wären damals nicht die Bad Vibrations dazwischengekommen.

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