Zeitung Heute : Nachrichten

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Eine Wolke aus radioaktiven

Partikeln verteilte sich nach der Explosion im Sowjet-Atomkraftwerk Tschernobyl in der heutigen Ukraine über Europa.

Seit der Nacht zum 26. April 1986 verdünnten sich die

Teilchen in der Luft wie ein

Tropfen Tinte in einem Wasserglas und wurden von unterschiedlichen Windströmungen sogar bis nach Japan verfrachtet.

Erst der Regen spülte die

gefährliche Fracht aus der

Atmosphäre auf die Erde.

Fast ganz Deutschland ist heute noch messbar verstrahlt. In Bayern, Baden-Württemberg und Teilen Brandenburgs gingen heftige Regenschauer nieder – diese Gebiete sind stark mit Cäsium-137 und Strontium-90 belastet, Radionuklide, die erst nach rund 30 Jahren zur Hälfte zerfallen.Quelle: Tsp / Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin

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