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Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht auf Terrassen und Balkonen neues Leben. Die begehrten Außenräume inmitten der City verwandeln sich dann in idyllisch-grüne Stadtoasen. An der Spitze der Beliebtheitsskala stehen dabei die vornehmen Dachgärten: In diesen intimen Zonen über dem Häusermeer gedeiht die private Extravaganz. Ob mit Swimmingpool, Marmorsäulen oder Kamin bestückt – an Luxus fehlt es den luftigen Paradiesen nur selten.

„Das Leben unter freiem Himmel hat viele Facetten“, meint Martin Nicholas Kunz. Gemeinsam mit Christian Schönwetter hat der Architekturexperte 40 innovative Beispiele für individuell konzipierte Freiplätze

zusammengetragen. Sein Buch „Best designed outdoor living“ ist als architektonischer Leitfaden gedacht und stellt Räume vor, die das Drinnen stilsicher mit dem Draußen verbinden. Welchen Wohnstil man für sein grünes Zimmer bevorzugt, hängt ganz vom persönlichen Geschmack und den individuellen Lebensgewohnheiten ab. Nicht jeder wird sich mit den voluminösen Möbeln anfreunden können, mit denen der französische Designer Christian Liagre seine Ourdoor-Räume bestückt. Zu alt bewährten Klassikern zählen dagegen die robusten, weiß lackierten Buchenmöbel von Herlag (www.klinker-freizeitmoebel.de). Besonders en vogue sind innovative Kunststoffmodelle aus geflochtenem Hularo, einer Kunststofffaser, die nicht nur mit Wetterfestigkeit, sondern auch mit Umweltfreundlichkeit überzeugt (www.cane-line.dk, www.dedon.de).

Assoziationen an laue Sommerabende, Rotwein und

italienisches Essen bringen romantisch-mediterrane Terrassen mit sich. Neoantike Terrakottagefäße und neuzeitliche Sonnenuhren verleihen ihnen ein authentisches Flair, Natursteine und Holz einen einladend warmen und wohnlichen Charakter. In englisch inspirierten Outdoor-Räumen darf neben Teakholzmöbeln (www.garpa.de) das karierte Plaid, das elegante Rosenspalier und die bezaubernde „Haws“-Gießkanne (www.haws.co.uk) nicht fehlen. Für Amerikaner wiederum ist der Grill das absolute Highlight jeder Terrasse – je größer, desto besser. Voll im Trends liegen so genannte Kugelgrills als zentrale Feuerstelle (zum

Beispiel bei www.outdoorchef.ch).

Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch die Bepflanzung. Üppige Wäldchen, wie sie in mediterranen Ländern ganz selbstverständlich auf den Dächern gedeihen, sieht man hierzulande zwar nur selten. Dennoch: Gardening boomt. Selten zuvor hat es den Deutschen so viel Spaß gemacht zu säen und zu pflanzen, jeden Tag aufs Neue zu beobachten, wie Zweige und Blüten sprießen. Wer sich nicht selbst zum Hobbygärtner berufen fühlt, sollte sich ein automatisches Bewässerungssystem installieren lassen (www.freiraumgestaltung.de) beziehungsweise mit der Begrünung einen Profigärtner betrauen. Der sorgt dann dafür, dass im Sommer kein Halm vertrocknet, die Pflanzen den Winter überdauern und die Begrünung zur übrigen Ästhetik passt.

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