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Früher war Öl einfach Öl, da gab’s eigentlich nur eine Sorte, Sonnenblumenöl. Inzwischen stehen selbst im Supermarkt mehrere Sorten Olivenöl, aus Umbrien und von Kreta, zwischen Rapsöl, Walnussöl ... Besonders eigenwillig ist das dunkle Sesamöl aus geröstetem Sesamsamen, das Holger Zurbrüggen in den Rindfleischsalat gibt: Es ist weniger zum Kochen und Braten da als zum Würzen. Aber Vorsicht: Es ist äußerst intensiv, Gegner sagen: penetrant. Meist reicht ein Löffelchen, um einem Fischsalat, dem Wokgemüse oder der Vinaigrette eine exotische, nussige Note zu verleihen.

Holger Zurbrüggen nimmt am liebsten das chinesische Sesamöl. Im Asialaden kostet das Fläschchen mit rotbraunem Öl aus Singapur 1,79 Euro. Grün ist dagegen das Sesamöl von Bio Planète aus Uganda, für 4,79 Euro im Bioladen zu haben, das noch fruchtiger schmeckt.

Gesund ist es übrigens auch: das meist kalt gepresste Öl enthält viele Vitamine, und blutdrucksenkend soll es sein. Und wer es nicht essen mag, kann seine Haut damit einfetten oder sich ayurvedisch massieren lassen. kip

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