Zeitung Heute : Nachrichten

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Was die G-8-Staaten versprochen haben

HANDEL: Die Märkte sollten für Produkte aus Afrika geöffnet werden. Dieses Ziel wurde verfehlt.

SCHULDEN:

Die 38 am wenigsten entwickelten Staaten sollten 100 Prozent der Schulden erlassen bekommen, um mehr in

Bildung investieren zu können. Inzwischen

gehen 20 Millionen Kinder mehr in die Schule.

GESUNDHEIT:

Bis 2010 sollen alle, die Aidsmedikamente brauchen, diese bekommen. 2006 wurden in Afrika schon

28 Prozent der Aidskranken behandelt, 2002 war es noch ein Prozent.

ENTWICKLUNGSHILFE: Bis 2010 soll die Hilfe für Afrika auf 25 Milliarden Dollar pro Jahr steigen. Bis 2006 stieg sie um 2,3 Milliarden Dollar, es hätten aber 5,4 Milliarden sein

müssen, um das Ziel einhalten zu können. Ihre Verpflichtungen erfüllt haben bisher von den G-8-Staaten nur Großbritannien und Japan. Aus den übrigen Ländern fehlen bisher folgende Summen pro Jahr:

Frankreich: 1,179 Milliarden Dollar

Deutschland: 661 Millionen Dollar

USA: 482 Millionen Dollar

Italien: 546 Millionen Dollar

Kanada: 186 Millionen Dollar

Russland: keine festen Zusagen

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