Zeitung Heute : Nadeln gegen Migräne

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Johannes Greten ist Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (DGTCM)“ in Heidelberg. Er lehrt alle chinesischen Heilverfahren, am bekanntesten ist die Akupunktur.

Was nützt uns die chinesische Akupunktur?

Die Akupunktur als Behandlungsmethode zeigt Behandlungserfolge, wenn es um Gelenkschmerzen geht, zum Beispiel in der Wirbelsäule oder dem Knie. Den größten Erfolg erzielen wir bei Migräne: 90 Prozent unserer Patienten zeigen hier eine deutliche Linderung des Schmerzsymptoms.

Wie wirkt die Akupunktur?

Die wichtigsten Effekte erzielt die Nadelbehandlung im nervös-reflektorischen Bereich, also über Impulse, die auf das Zentralnervensystem wirken und dann die Schmerzverarbeitung und -wahrnehmung verändern. Die Akupunktur hat aber auch endokrine Effekte, das heißt sie bewirkt eine Ausschüttung von körpereigenen Hormonen wie Endorphin, die nicht nur schmerzlindernd, sondern auch abwehrsteigernd gegenüber Krankheiten wirken. Des Weiteren versprechen wir uns durch die Akupunktur eine Lockerung der Muskeln.

Welche Nebenwirkungen hat die Behandlung?

Keine, aber sie hat ihre Grenzen: Kinder sollten nicht akupunktiert werden, Schwangere auch nicht.

Weitere Informationen unter www.dgtcm.de , Tel. 06221/ 374546

CHINA

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