NÄHER, MEIN GOTT, ZU DIR : Eberhard Diepgen steigt auf die „Politikerkanzel“

„Lieber mit allen ein Narr als alleine gescheiht, sagen politische Köpfe.“ Dieser Weisheit des spanischen Jesuiten Balthasar Gracian, der im 17. Jahrhundert lehrte und Bücher verfasste, dürfe man nicht immer folgen, sagt Eberhard Diepgen.

Der frühere Regierende Bürgermeister und Ex-Vorsitzende der Berliner CDU-Fraktion plädiert eher für den Kompromiss als für den politischen Alleingang. Seine Gedanken über die politische Kompromissfindung will Diepgen am Donnerstagabend in der Schöneberger Zwölf-Apostel-Kirche zum Besten geben.

Seit September und noch bis 18. Dezember lädt die Gemeinde

donnerstagabends Politiker ein,

um mehr über sie zu erfahren und über die Motivation, Politiker zu sein. Bei der „Politikerkanzel“ geht es auch um das Verhältnis von Ethik und persönlichem Glauben, Hoffnung und Einsicht. An vergangenen Donnerstagen predigten unter anderem Friedbert Pflüger und Steffen Reiche. Am 13. November will Andrea Nahles antreten. Eberhard Diepgens Vortrag hat den Titel „Was mich treibt“. clk

An der Apostelkirche 1,

Do 23.10., 19 Uhr

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