NÄHER, MEIN GOTT, ZU DIR : Schöneberger Imame und Pfarrer feiern ein „Fest der Religionen“

Manchmal muss ein Dritter den Anstoß geben, damit sich Nachbarn kennenlernen. In Schöneberg waren es die Quartiersmanager, die die Kirchen- und Moscheegemeinden auf die Idee brachten, sich regelmäßig zu treffen. Dabei geht es weniger um theologische Debatten als um alltägliche Probleme im Kiez und die Frage, wie man sie gemeinsam lösen kann. Nach eineinhalb Jahren Austausch wird nun auch erstmals zusammen gefeiert: Am Sonntagnachmittag steigt das „Fest der Religionen“ vor der Zwölf-Apostel-Kirche. Zwei Moscheegemeinden beteiligen sich mit einem Konzert und Sufi-Gesängen, der Frauenchor der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien stellt sich vor, Jugendliche der katholischen Gemeinde St. Matthias

spielen Musical, die freikirchliche Lukas-Gemeinde bietet Jazz und Kabarett. Um 15.15 Uhr diskutieren Pfarrer und Imame, wie man das „Zusammenleben im Stadtteil“ besser gestalten könnte. Und auch kulinarisch soll der Kulturaustausch vorangetrieben werden, versprechen die Veranstalter.clk

Zwölf-Apostel-Kirche, Kurfürstenstraße, So 12.10., 13-17 Uhr

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