Zeitung Heute : Nato streitet über Hilfe für Rebellen

Berlin/Ras Lanuf - Die USA, Frankreich und Großbritannien sind mit erwogenen Waffenlieferungen an die Aufständischen in Libyen auf Widerstand gestoßen. Russland, aber auch mehrere Nato- Mitglieder lehnten Waffenlieferungen ab. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, die Bewaffnung der Rebellen sei durch das Mandat des UN-Sicherheitsrats nicht gedeckt. Er stimme in dieser Frage mit Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen überein. Dieser hatte gesagt, der Einsatz solle „die Bevölkerung schützen und nicht bewaffnen“. Libysche Truppen eroberten den Ölhafen Ras Lanuf von den Rebellen zurück. Libyens Außenminister Mussa Kussa soll einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge dem Machthaber Muammar al Gaddafi die Gefolgschaft gekündigt haben und nach London geflohen sein, wo er um Asyl bitten wolle. rtr/AFP/dpa

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