Zeitung Heute : Neue Vorwürfe gegen den BND

Berlin - Der SPD-Politiker Michael Hartmann hat neue Vorwürfe zurückgewiesen, der BND habe im Irak doch kriegsrelevante Informationen an die USA weitergegeben. Solche Anschuldigungen seien eine „infame Irreführung“ der Bürger, sagte der SPD-Obmann im Untersuchungsausschuss am Sonntag in Berlin. Es gebe „keinerlei Anhaltspunkte, dass auch nur eine einzige Bombe aufgrund BND-Meldungen abgeworfen wurde“. Die Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) hätten keinerlei Informationen weitergegeben, die für Kampfhandlungen hätten relevant sein können. Der „Spiegel“ hatte zwei hochrangige US-Militärs zitiert, nach deren Aussage die BND-Mitteilungen bedeutend für die amerikanische Einsatzführung im Irakkrieg gewesen seien. FDP und Linke forderten eine Aussage der US-Militärs im Untersuchungsausschuss. ddp

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