Zeitung Heute : Neue Zweifel an Strategie für Afghanistan

Berlin - Nach dem Tod eines weiteren Bundeswehrsoldaten in Afghanistan am Mittwoch ist eine neue Debatte um die Strategie des internationalen Einsatzes am Hindukusch entbrannt. Politiker von SPD, Grünen, FDP und CDU forderten, die Mission und ihre Umsetzung zu überdenken. Der sicherheitspolitische Sprecher der Grünen, Winfried Nachtwei, sagte dem Tagesspiegel: „Es gibt bei der Nato, der EU und gerade in Berlin keine politische Führung. Die Bundesregierung verwaltet eher. Eine einheitliche strategische Zielsetzung ist nicht erkennbar.“ Nachtwei forderte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Sommerpause eine Regierungserklärung. Auch die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Ulrike Merten (SPD), mahnte, den Bürgern Sinn und Zweck des Einsatzes besser zu erklären. lem

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