NOCH MEHR IRRTÜMER : NOCH MEHR IRRTÜMER

Anders. Lena im Jahr 2011.Foto: dpa
Anders. Lena im Jahr 2011.Foto: dpaFoto: picture alliance / dpa

LENA, DIE ZWEITE

Für einige ist der Eurovision Song Contest an sich ja schon ein Irrtum. Das ist natürlich Blödsinn. Aber das Dilemma mit dem diesjährigen Sangeswettbewerb fing schon 2010 an, als Lena bekannt gab, ihren Titel verteidigen zu wollen. Was 2010 witzig daherkam, nervte 2011 in Düsseldorf nur noch. Aufgedrehte Piepsstimme, Kleinmädchencharme, marionettenhaftes Tanzen. Damit schaffte es Lena am 14. Mai zwar immerhin noch auf Platz zehn, aber auch jugendliche Reize lassen sich eben nicht ewig konservieren.

AUFS DETAIL KOMMT ES AN

Da fielen Anhänger eines philippinischen Bistums am 12. Dezember fast vom Glauben ab: Allen, die die Amtseinführung des neuen Erzbischofs live verfolgen wollten, empfahl die Diözese die Internetseite „tvmaria.com“. Hinter der Adresse verbirgt sich aber ein Transvestiten-Pornokanal. Die Kirche hatte sich in der Adress-Endung geirrt, ihre Seite heißt „tvmaria.net“.

KUH AUF WANDERSCHAFT

Das Haustier täuschte sich in seiner Natur – und ganz Deutschland war begeistert. Dass eine Kuh im Wald verschwand und sich nicht einmal durch ihr Kalb und ihre beste Freundin Waltraud zurück in den Stall locken ließ – nein so was! Als die Kuh am Morgen des 2. September dann doch gestellt wurde, war das für viele eine Enttäuschung. Immerhin: Statt auf der Schlachtbank landete Yvonne anschließend auf einem Gnadenhof.

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