Zeitung Heute : Ölpest kostet BP Milliarden

London - Wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der britische Ölkonzern BP erstmals seit knapp 20 Jahren rote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen machte im vergangenen Jahr unterm Strich einen Verlust von 4,914 Milliarden Dollar (3,579 Milliarden Euro), wie BP am Dienstag mitteilte. Die Kosten durch das Ölunglück schätzt BP auf 40,9 Milliarden Dollar. Einen Verlust hatte BP zuletzt 1992 eingefahren, 2009 hingegen verdiente der Ölkonzern 13,955 Milliarden Dollar. Trotz der Milliardenkosten durch die Explosion der Plattform „Deepwater Horizon“ im April 2010 und ihrer Folgen kündigte der Konzern an, die vierteljährlichen Dividendenzahlungen an seine Aktionäre wieder aufnehmen zu wollen. Bei der Explosion der Bohrinsel waren elf Arbeiter ums Leben gekommen und knapp fünf Millionen Barrel Öl (mit je 159 Litern) ins Meer geflossen. AFP

Seite 17

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben