Zeitung Heute : Ohne Praktikum läuft nichts

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Wer in die Musikbranche einsteigen will, muss anfangs für wenig Geld oder umsonst arbeiten. Das ist die Chance, erste Erfahrungen zu sammeln, Kontakte zu knüpfen und festzustellen, ob die Branche wirklich den erhofften Traumjob bietet. Praktikumsplätze vermitteln JobPortale wie „monster.de“, „stepstone.de“ oder „medienhandbuch.de“. Leider sind nicht alle Anbieter darauf aus, Berufseinsteigern etwas beizubringen. Manchen geht es nur darum, billige Arbeitskräfte zu rekrutieren. Sie locken Bewerber mit vagen Versprechungen auf eine spätere Anstellung in ein halbjähriges, unbezahltes Praktikum, das den Teilnehmern wenig nützt. Die Zeitschrift „Karriere“ hat unter dem Stichwort „Fair Company“ Checklisten erstellt, worauf angehende Praktikanten achten sollten (www.karriere.de). Die Gewerkschaftsjugend des DGB berät Studenten auch zu Praktika (Humboldt-Uni: www.referat.hu-berlin.de, Uni Potsdam: www.studiberatung-potsdam.de). Eine Praktika-Bewertung gibt es unter: www.studentsatwork.org. avi

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