Zeitung Heute : Ohnmächtiger Staat

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Betrifft: „Beim nächsten Mal bleibt alles anders“ vom 2. Mai 2002

Der Anblick der Fotos von den Verwüstungen in Berlin macht wütend. Noch ärgerlicher ist jedoch die Erkenntnis von der (gewollten) Ohnmacht der Staatsgewalt, die dergleichen nicht zu unterbinden weiß, sich vielmehr als unentschlossen zeigt, den Wüstlingen die Stirn zu bieten. Eine Schande für Berlin und Deutschland!

Deshalb ist die hier zum Ausdruck kommende extremistische Staatsverachtung menschlich allzu verständlich: Denn ein Gemeinwesen, das sich dergestalt auf der Nase herumtanzen lässt, verdient nur Fußtritte. Die jungen Leute stoßen in eine offenkundige Leere - welch vergeudete Energie!

Rolf Joachim Siegen, San Diego, CA

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