OPEN HOUSEKlingendes Museum : Stöbern im Klangschrank

Konstantin Seliger

„Mann, die Tuba zu spielen war vielleicht anstrengend!“ Der Junge, der das sagt, hat wirklich Recht! Die Tuba ist echt schwer – zum Spielen und was das Gewicht angeht. Das Horn ist dagegen einfach zu spielen. Aber im Klingenden Museum kann man nicht nur Tuba und Horn ausprobieren. Seit einem Jahr haben die eigene Räume, und da gibt es einen Schrank, der heißt „Klangschrank“. Da sind ganz viele Instrumente drin, eingeteilt in die verschiedenen Instrumentengruppen.

Alle Streichinstrumente haben die gleiche Bauweise, bloß manche sind größer, manche kleiner, und einige haben andere Saiten. Die Saiten an den Streichbögen bestehen aus Pferdehaaren. Die Bratsche ist einfacher zu spielen als die Geige. Das Saxofon ist ziemlich einfach zu spielen, die Klarinette echt schwer. Ich habe wirklich keinen Ton herausbekommen. Bei der Oboe schon. Sogar ein Fagott war zum Ausprobieren da. Das sind alles Holzblasinstrumente. Alle Instrumente im Klangschrank sind richtige Profi-Instrumente. Das Klingende Museum veranstaltet auch Konzerte in der Philharmonie. Nach den Konzerten könnt ihr die Instrumente selbst ausprobieren. Die professionelle Hilfe ist ganz toll. Ich würde besonders Kindern einen Besuch im Klingenden Museum empfehlen, die auf der Suche nach einem Instrument sind, das sie gerne spielen würden. Am besten, ihr geht mit der Schulklasse und eurer Musiklehrerin hin. Konstantin Seliger

Klingendes Museum, Zingster Str. 15, Wedding. Open House jeden Samstag in den Ferien 13–16 Uhr, sonst jeden ersten Samstag im Monat, 2 €. Konstantin Seliger ist zehn Jahre alt und wohnt in Spandau.

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