Zeitung Heute : Pasta und Ferrari

Im „Mania“ gehört das Rennsportfieber zum guten Ton

Lisa Garn

Außen wirkt es unscheinbar und fast kühl. Aber ein Händedruck am Eingang des „Mania“ heißt den Gast willkommen. Fedele, der Wirt, setzt in dem kleinen italienischen Restaurant auf gesellige Atmosphäre. Die lässt vor allem die Herzen von Ferraristi höher schlagen. Die Rennsportmanie ist deutlich: Von der Decke hängen Originalteile des Boliden, um die Bar herum Bilder von Enzo Ferrari; sogar die Stühle und Wände sind rot wie die Sportwagen.

Der Chef führt auch durch den Abend und die Speisekarte. Man kann italienische Weine (4 bis 5 Euro pro Glas) probieren und dazu Antipasti, die auch frisch am Tisch zubereitet werden. Nach Mozzarella mit Tomaten (7 Euro) oder Muscheln mit Pfeffer (11 Euro) testeten wir Thunfisch mit Kapern und Oliven (17 Euro). Auch die Scampi sind gut und werden nach eigenen Wünschen kredenzt (19 Euro). Das Beste ist die Pasta, importiert aus Italien. Die dünn gebratenen Streifen vom Chianina-Rind sind in Weißwein geschwenkt (17 Euro) und konkurrieren mit dem Tomatensugo auf runden Teigrollen (17 Euro) um Platz eins.

— Sächsische Str. 1, Tel.: 8870 17 98, tägl. 16 bis 24 Uhr

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