Zeitung Heute : PERSONALIA

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KURZ NOTIERT

Prof. Dr. Peter Schäfer vom Institut für Judaistik der Freien Universität Berlin ist für seine Verdienste in der geisteswissenschaftlichen Forschung mit dem renommierten US-amerikanischen Mellon Award ausgezeichnet worden. In der Begründung der Andrew W. Mellon Foundation heißt es, Peter Schäfer zähle zu den bedeutendsten Judaistik-Forschern für die Zeit der Antike und des frühen Mittelalters. Er habe maßgeblich dazu beigetragen, die Tradition jüdischer Studien in Deutschland wiederzubeleben und damit die Wissenschaftslandschaft in anderen europäischen Staaten beeinflusst. Bei dem mit 1,5 Millionen Dollar dotierten Preis handelt es sich um die höchste Ehrung für Geisteswissenschaftler in den Vereinigten Staaten – sie ist vergleichbar mit dem deutschen Leibniz-Preis. Peter Schäfer ist der einzige Wissenschaftler, der den Mellon Award und den Leibniz-Preis erhalten hat. Peter Schäfer lehrt derzeit an der amerikanischen Elite-Universität Princeton. cwe

Prof. Dr. Sebastian Conrad vom Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin wird mit dem Philip-Morris-Forschungspreis 2007 ausgezeichnet. Der 40-Jährige erhält den Preis für seine Forschungen über die Globalisierungsgeschichte. Die Auszeichnung ist mit 25 000 Euro dotiert. Zur Begründung erklärte die Stiftung: „Sebastian Conrad fordert seine Forscherkollegen und die Gesellschaft heraus, die Globalisierung nicht nur als wichtigste wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre zu betrachten, sondern als eine grundlegende kulturelle, soziale und geschichtliche Veränderung unserer Welt.“ is

Prof. Dr. Hans Walter L ack, Direktor am Botanischen Garten und Botanischen Museum der Freien Universität Berlin, hat das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse erhalten. Die Auszeichnung wurde dem gebürtigen Wiener am 17. Januar 2007 im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer vom österreichischen Botschafter in Deutschland Dr. Christian Prosl überreicht. Hans Walter Lack wurde mit diesem Orden für sein wissenschaftliches Lebenswerk ausgezeichnet. is

Prof. Dr. Wolfram von Oertzen, Experimentalphysiker an der Freien Universität Berlin und am Hahn-Meitner-Institut, wird für seine herausragenden Arbeiten über Atomkerne von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Französischen Physikalischen Gesellschaft mit dem Gentner-Kastler-Preis 2007 geehrt. Die Auszeichnung, die eine Silbermedaille und ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro beinhaltet, wird im jährlichen Wechsel an deutsche und französische Physiker vergeben. is

Dr. Stephanie Schütze, Assistentin im Fach Politikwissenschaft am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, hat den Preis der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF) für die beste Dissertation erhalten. Das Thema lautet: „Die andere Seite der Demokratisierung. Die Veränderung politischer Kultur aus der Perspektive der sozialen Bewegung der Siedlerinnen von Santo Domingo, Mexiko-Stadt“. ADLAF verleiht den mit 2000 Euro dotierten Preis alle drei Jahre. is

Mechthild Koreuber ist in ihrem Amt als zentrale Frauenbeauftragte der Freien Universität Berlin bestätigt und für eine weitere Amtszeit wieder gewählt worden. Ziel ihrer Arbeit ist die Institutionalisierung der Frauenförderung als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen der Universität und die Stärkung der Geschlechterforschung. FU

RUFANNAHMEN

Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie

Prof. Dr. Matthias Rillig (Universität Montana/USA) auf die W2-Professur für das Fachgebiet „Ökologie der Pflanzen“.

Fachbereich Geowissenschaften

Dr. Dörte Segebart (Universität Tübingen) auf die Junior-Professur für das Fachgebiet „Geographische Entwicklungsforschung“.

Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften

Priv.-Doz. Dr. Oliver Janz (Freie Universität Berlin) auf die W2-Professur für das Fachgebiet „Neuere Geschichte“.

Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften

Dr. Hansjörg Dilger (University of Florida, Gainesville/USA) auf die Junior-Professur für das Fachgebiet „Ethnologie mit dem Schwerpunkt Religious Diversity in Transnational Contexts“.

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