Zeitung Heute : Peter Raue, der Mann, der das MoMA nach Berlin holte

WAS ICH MAG WAS ICH NICHT MAG

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WAS ICH MAG WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen:

Die Hoffnung, dass es ein guter Tag werden könnte.

2. Zu Hause:

Zu zweit: Spaghetti. Rotwein. Das Gespräch.

3. An Kunst:

Das Geheimnis.

4. An Kultur:

Dass sie Stillstand verhindert.

5. An Berlin:

Potsdamer Platz 1, das Ciao-Ciao und Sir Simon Rattle.

6. An den USA:

New York, New York, New York.

7. An der Neuen Nationalgalerie:

Das Haus und seine Direktoren.

8. An Vereinsarbeit:

„Aufgeklärter Absolutismus“ als akzeptiertes Arbeitsprinzip.

9. An meinem Leben:

Meine Kinder, meine Liebe, meine Bilder.

10. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Wir kommen nach Berlin, um die MoMA-Schau zu sehen.

1. Beim Aufwachen:

Kopfweh.

2. Zu Hause:

Der wachsende Bücherstapel, der endlich ins Regal müsste.

3. An Kunst:

Wenn sie zum Prestigeobjekt degradiert wird.

4. An Kultur:

Dass auch ein „Durchhörradio“ das Etikett „Kultur“ usurpiert.

5. Am Museum of Modern Art (MoMA):

Dass auch Barnett Newmans „Broken Obelisk“ zurück muss.

6. An den USA:

Das Demütigungsritual bei der Einreise.

7. An der Neuen Nationalgalerie:

Dass sie nachts unbeleuchtet ist.

8. An Vereinsarbeit:

Austritte.

9. Und sonst…:

Bananen und Tempotaschentücher.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Kultur gehört zum Leben.“

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