Zeitung Heute : Pfefferkuchen

Von Kurt Jäger

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Das ist ein schwedischer Klassiker. Dazu schlage ich 120 Gramm Butter erst mit 180 -200 Gramm braunem Zucker und dann noch zwei Eiern schaumig und gebe 50 Gramm geschmolzene Schokolade in die Masse. Nach und nach kommen 1 dl Sauerrahm und zwei Esslöffel Preiselbeeren dazu, die machen den Kuchen schön saftig, sowie 200 Gramm Mehl, mit drei Teelöffeln Lebkuchengewürz und einem Teelöffel Backpulver vermischt. Im Lebkuchengewürz ist ja der ganze Duft von Weihnachten drin: Zimt, Nelke, Kardamom, Nelkenpfeffer. Den Teig fülle ich in eine gebutterte Kastenform – je dicker der Kuchen ist, desto saftiger bleibt er – und dann ab in den Ofen, 50 - 60 Minuten bei 175 Grad. Er hält sich auch gut, 14 Tage locker. Man muss ihn nur richtig verwahren: in einer Dose, wo der Deckel dicht schließt. Ich halte wenig von den Plastikboxen, da verändert sich der Geschmack. Den Kuchen esse ich nie gleich, wenn er fertig ist. Das gute Aroma hat er erst, wenn er ein, zwei Tage steht.

Kurt Jäger ist Chefkoch im Hotel Haferland auf dem Darß

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