Zeitung Heute : PLAYBOYHASEN-JUX

House Bunny

Horst E. Wegener

Nach Jahren fliegt die Blondine Shelley aus dem Prachtdomizil des Playboy-Gründers Hugh Hefner. Aus der Not heraus bewirbt sie sich auf eine freie Stelle als Hausmutter im heruntergekommenen Heim der Studentinnenvereinigung Zeta Alpha Zeta. Die Mädels dort stehen in der Beliebtheitsskala künftiger Studentinnen auf dem allerletzten Platz – eindeutig ein Fall für Hausglucke Shelley. Mit sexy Autowaschaktionen, Klamotten-, Styling- und Datingtipps bringt die Blondine das Freizeitleben ihrer „Schwestern“ im Nu auf Vordermann. Regisseur Fred Wolf tut gut daran, die Zickenkrieg-Intrigen hintanzustellen und seine Komödie kompromisslos auf die Hauptdarstellerin Anna Faris zuzuschneidern. Die macht schauspielerisch (und nicht nur das) eine gute Figur, ist glaubwürdig naiv, warmherzig à la Marilyn Monroe. Definitiv ein Jungsfilm. Horst E. Wegener

„House Bunny“, USA 2008, 97 Min., R: Fred Wolf, D: Anna Faris, Colin Hanks, Emma Stone

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