Zeitung Heute : Plus 17 Zentimeter: Die A-Klasse macht sich lang

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Soeben erst haben wir über das Facelift der A-Klasse von Mercedes-Benz berichtet und dabei erwähnt, dass zusammen mit den überarbeiteten Modellen auch eine Langversion der Baureihe erscheinen werde. Nun hat Mercedes-Benz die ersten ausführlichen Daten zu diesen Langversionen vorgelegt, die ihren ersten öffentlichen Auftritt gegen Monatsende auf dem Frühjahrssalon in Genf haben werden und schon kurz darauf bei den Niederlassungen und Vertriebspartnern von Mercedes-Benz erscheinen werden. Im Unterschied zur bisherigen A-Klasse ist die zweite Karosserievariante um 17 Zentimeter länger. Das gilt nicht nur für die damit 3,78 Meter messende Karosserie, sondern auch für den auf 2,59 Meter gewachsenen Radstand. Damit kommt die Karosserieverlängerung voll dem Innenraum der A-Klasse zugute, der in der verlängerten Version im Fond 17 Zentimeter mehr Beinfreiheit bietet und damit mehr, als in manchem Oberklassemodell. Dank der variablen Sitzanlage lassen sich 36 verschiedene Positionen realisieren und bei ausgebauten hinteren Sitzen steht ein Laderaum von 1530 Liter bei dachhoher Beladung zur Verfügung und damit mehr als bei vielen Kombis der nächsthöheren Fahrzeugklasse. Das gesamte Innenraumvolumen der verlängerten A-Klasse zählt 1930 Liter und damit immerhin elf Prozent mehr als in der weiterhin angebotenen Normalversion.

In der Optik und Technik übernimmt die verlängerte Version alle für die Normalversion vorgesehenen Änderungen und Verbesserungen. Das gilt für den horizontal lang gestreckten Lufteinlass in der neuen Frontschürze, die neue Kühlermaske mit nun vier Querlamellen und die integrierten auswechselbaren Schutzleisten im vorderen Stoßfänger, die die A-Klasse optisch breiter und kraftvoller erscheinen lassen. Das gilt auch für das Heck mit neuen Stoßfängern und Rückleuchten mit Brillant-Effekt. Alle A-Klasse-Modelle haben zudem Scheinwerfer in Klarglasoptik. In den Ausstattungslinien Elegance und Avantgarde gibt es Türgriffe und Schutzleisten rundum in Wagenfarbe sowie neu gestaltete Leichtmetallräder.

Mit vielen neuen Details und besonders hochwertig präsentiert sich auch der Innenraum und zur Wunschausstattung gehören künftig eine Klimaanlage mit Steuerung durch einen Taupunktsensor sowie Windowbags und ein Regensensor für die Scheibenwischer. Die beiden Common-Rail-Diesel haben mit 55 und 70 kW (75 und 90 PS) um bis zu 25 Prozent mehr Leistung. Das ESP der vierten Generation ist erstmals mit einem hydraulischen Brems-Assistenten kombiniert.

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