Zeitung Heute : Politiker stellen sich hinter Drygalla

Schwerin - Der Fall der Olympia-Teilnehmerin Nadja Drygalla entzweit die Politik. Eine wachsende Zahl von Politikern nahm die 23-Jährige in Schutz, nachdem sich die Rostockerin von rechtsextremem Gedankengut distanziert hatte. Das Landeskabinett von Mecklenburg-Vorpommern befasste sich am Dienstag mit dem Fall. Im Anschluss kritisierte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) den Umgang mit Drygalla. Der Ruderverband hätte aus seiner Sicht hinter der Sportlerin stehen müssen. Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) betonte, Drygalla habe die Olympische Charta unterschrieben und die sportliche Norm erfüllt. Sellering plädierte für eindeutige Regeln, wann ein Athlet nicht zu Olympischen Spielen geschickt werden darf. Das Bundesinnenministerium will seine Förderrichtlinien für Spitzensportverbände überarbeiten. Geprüft wird auch die Einführung eines „Demokratiebekenntnisses“. dapd

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