Pommery und Putenbrust : Weihnachten in Spandau

Der Tagesspiegel

Die paar Schneeflöckchen, die gestern fielen, reichten nicht. Schließlich sollte es doch richtig schön nach weißen Weihnachten aussehen – so kurz vor Ostern. Deshalb rollten die „Special-Effects“-Leute für die Dreharbeiten zu „Pommery und Putenbrust“ in der Spandauer Altstadt weißen Kunstschnee-Teppich aus und besprühten ihn mit Wasser, damit der Echt-Schnee-Effekt noch spezieller ist.

Rund um das „Fest der Liebe“, wie man so schön sagt, dreht sich die ZDF-Komödie, die in der Adventszeit ausgestrahlt wird. Neben Mareike Carriere, Katharina Thalbach, Christine Schorn und Eva Hassmann ist auch Armin Rohde mit dabei. Er spielt einen Familienvater, dessen Firma und Ehe den Bach runtergehen. „Es kriselt gewaltig in der Familie beim Weihnachtsfest“, erzählt Rohde. Wie im richtigen Leben. Rohdes Bruder, „ein hohes Tier bei der Feuerwehr“, könne ein Lied davon singen. Bei Rohde privat gehe es aber friedlich zu „Ich bin ein harmoniesüchtiger Mensch“, stellt er klar. Meist feiert er mit seiner Frau und „einem kleinen Kreis von Freunden“ gemütlich unterm Tannenbaum. Vergangene Weihnachten hätten „die Mädels um vier Uhr morgens zu alten Beatles-Songs abgetanzt“. In der Komödie geht es hingegen „katastrophal-bürgerlich“ zu: Unklarheiten werden zur Sprache gebracht, aber am Ende würde dann alles wieder mit der „familiären Stallwärme zugedeckt werden“, sagt Rohde. Wie im richtigen Leben eben. tabu

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