Zeitung Heute : PORTRÄT

Woody Allen: A Documentary.

Schon als Teenie schrieb er Gags für die Zeitung. Seit gut 60 Jahren bringt er sein Publikum zum Lachen, keine Sorge, die Ideen gehen ihm nicht aus. In Robert Weides Porträtfilm kramt Woody Allen Dutzende Notizblätter aus der Nachttischschublade in seinem New Yorker Apartment hervor, jeder Zettel ein unverfilmter Woody-Allen- Plot. Schön auch, die uralte Olympia-Schreibmaschine zu sehen, auf der er seit den Fünfzigern alles tippt: Gags, Drehbücher, Stücke, Essays für den „New Yorker“. Schön, seine unglaubliche Mutter mit Riesenbrille schimpfen zu sehen, und seine 41 Filme Revue passieren zu lassen, „Der Stadtneurotiker“, „Manhattan“ und all die anderen bis zu „Midnight in Paris“. Freunde, Kollegen, Produzenten, Schauspieler huldigen dem Meister aus Brooklyn. Aber die besten Pointen in diesem arg konventionell gestrickten Dokumentarfilm setzt er natürlich selbst. Stoff für Fans. Christiane Peitz

USA 2012, 117 Min., R: Robert B. Weide

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